Westfalenterrier

Details
Züchter mit Welpen

Westfalenterrier

Ursprungsland
Deutschland
Standardnummer
992
Widerristhöhe
RÜDE und HÜNDIN: max.: 40 cm min.: 32 cm
Verwendung
Der Westfalenterrier ist ein kleiner, wesensfester Jagdhund für den Einsatz über und unter der Erde. Er eignet sich zum Fuchssprengen und zum Dachsgraben, für die spurlaute Stöberarbeit am Hasen und anderem Niederwild, für Drückjagden auf Hochwild, insbesondere auf Sauen, für die Wasserarbeit, zum Apportieren leichten Wildes sowie für die Schweißarbeit. Dank seiner geringen Größe und seiner Leichtführigkeit ist er ein angenehmer Hund, der auch im Haus leicht zu halten ist.
FCI-Gruppe 3
Terrier
National durch den VDH anerkannte Rasse FCI-Gruppe 3 – Terrier (Rasse nicht FCI-anerkannt) Sektion 1 – Hochläufige Terrier Mit Arbeitsprüfung (fakultativ)

Beschreibung: (Westfalenterrier)

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD:
Ein relativ kleiner, im Körper trockener und kräftiger, gut proportionierter Hund mit einer gut entwickelten Bemuskelung und kräftigen Knochen.

VERHALTEN, CHARAKTER, (WESEN):
Der Westfalenterrier ist leichtführig, spurlaut und wasserfreudig. Ein vielseitig einsetzbarer raubwildscharfer Jagdhund. Im Verhalten ruhig und ausgeglichen. Gegenüber Artgenossen verträglich. Arbeitsfreudig und ausdauernd. Weder scheu noch aggressiv.

Geschichte: (Westfalenterrier)

Der Westfalenterrier entstand um 1970 in Dorsten. Dem Rassegründer waren die Deutschen Jagdterrier zu wenig leichtführig mit zu ausgeprägter Schärfe. So erfolgten erste Kreuzungen mit Deutschen Jagdterrier und Lakelandterrier sowie Deutschen Jagdterrier und Foxterrier. Zuchtziel war ein kleiner, führiger, spurlauter und verträglicher Terrier für die Jagd, der von Jedermann zu führen ist. Über wenige Jahre wurde so der Typ unter in Einzelfällen erneuter Einkreuzung von Foxterriern und sehr selten auch Deutschen Jagdterriern gefestigt.

Haarkleid: (Westfalenterrier)

Das Haar ist dicht und hart mit ausreichender Unterwolle. Bauch- und Schenkelinnenseiten sind ebenfalls gut behaart. Das Haar sollte pflegeleicht sein und den Hund gut schützen. Erlaubt ist sowohl ein glatthaariges als auch rauhaariges Haar. Gefordert ist bei glatthaarigen Hunden ein derbes dichtes Glatthaar und bei rauhaarigen Hunden ein knappes hartes Rauhaar mit dichter Unterwolle und Bart.

FELLFARBE:
Saufarben: Lohfarben, kräftig mit schwarzen Haaren durchstichelt. Die Fellfarbe des Westfalenterriers ist loh- bis saufarbig. Eine ausgeprägte Maske ist erwünscht. Kleine weiße Abzeichen an Brust und Zehen sind zulässig. Schwarz-lohfarbene Hunde sind unerwünscht, werden jedoch toleriert.

Ausführliche Informationen zu Ernährung, Erziehung, Gesundheit und vielen anderen Themen rund um den Hund finden Sie auf www.partner-hund.de

Partner

Top