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Saluki

Uralt wie die Geschichte des Orients ist die Geschichte des Saluki. Seit Jahrtausenden ist sein Typ in unveränderter Form bekannt. Auf antiken Skulpturen und Abbildungen ist er immer wieder zu finden, so zum Beispiel auf den Grabmälern von...

Saluki

Standardnummer
269
Widerristhöhe
Rüden: 58 bis 71 cm, Hündinnen: proportional kleiner
Gewicht
18-25 Kg
Verwendung
Jagd- und Coursinghund
FCI-Gruppe 10
Windhunde
Sektion 1 Langhaarige und befederte Windhunde. Ohne Arbeitsprüfung.

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Beschreibung: Saluki

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD:
Die ganze Erscheinung dieser Rasse soll einen Eindruck von Anmut und Ebenmaß, großer Schnelligkeit und Ausdauer, verbunden mit Kraft und Gewandtheit vermitteln.
Kurzhaarvarietät: in allen Merkmalen gleich, nur ohne Befederung.

VERHALTEN UND CHARAKTER(WESEN):
Fremden gegenüber reserviert, jedoch nicht scheu oder aggressiv. Würdevoll, intelligent und unabhängig.
Ebenso vielfältig und differenziert ist die Psyche des Salukis.
Sein Charme, seine Sanftmut und Feinnervigkeit, seine Sensibilität, Anpassungsfähigkeit und Intelligenz erschließen sich jedoch nur dem Menschen, der bereit und fähig ist, auf ihn einzugehen und ihn in jeder Hinsicht zu akzeptieren. Der Saluki kennt keinen hündischen Gehorsam. Man muss ihn mit viel Liebe, Beobachtungsgabe und Konsequenz erziehen. Mit Härte oder Strenge, wie sie bei manch anderen Rassen für die Erziehung notwendig ist, erzielt man beim Saluki keine Erfolge. Dadurch würde vielmehr das Vertrauensverhältnis möglicherweise für immer zwischen Mensch und Hund empfindlich gestört. Andererseits ist bei einer guten Mensch-Hund-Beziehung auch das Ablegen der Begleithundprüfung für den Saluki kein Problem, denn er ist sehr gelehrig und neugierig.
Als Zwingerhund ist der Saluki völlig ungeeignet, er entfaltet sein Wesen nur dann, wenn er am Leben seiner Familie voll und ganz teilnehmen kann. Dennoch wäre die Anschaffung eines Saluki als Spielhund für Kinder eine Fehlentscheidung sowohl für die Kinder als auch für den Saluki. Im Haus ist er äußerst angenehm, da er nach genügendem Auslauf sehr ruhig ist und wenig Platz beansprucht. Auch bei Regen haftet kein typischer Hundegeruch an ihm. Er liebt es erhöht zu liegen. Besonders begehrt sind Sessel und Sofas. Man sollte ihm daher von Anfang an zu verstehen geben, welches Möbelstück für ihn reserviert ist und welche tabu sind.

Geschichte: Saluki

Uralt wie die Geschichte des Orients ist die Geschichte des Saluki. Seit Jahrtausenden ist sein Typ in unveränderter Form bekannt. Auf antiken Skulpturen und Abbildungen ist er immer wieder zu finden, so zum Beispiel auf den Grabmälern von Hierakonpolis, die auf das Jahr 3600 v.Chr. zurückgehen.

Später findet man auch immer wieder Abbildungen, so z.B. auf dem Alexander Sarkophag oder in der Vatikanischen Sammlung, die darauf hindeuten, welch großer Beliebtheit sich der Saluki durch die Jahrtausende erfreut hat. Da die Wüstenstämme ein Nomadenleben führten, erstreckt sich das Verbreitungsgebiet des Salukis über ein riesiges Areal und schließt die Türkei, Iran, Irak, Saudi-Arabien und Syrien mit ein. Jahrtausende lang war der Saluki ein unentbehrlicher und hochgeschätzter Jagdgehilfe der Nomaden, die ihm stets alle Liebe und Fürsorge entgegenbrachten und meist auch das Lager mit ihm teilten. Die Welpen und Jungtiere wurden von den Frauen des Stammes großgezogen. Bei der Jagd wurde der Saluki mit in den Sattel genommen, um dann, wenn das flüchtige Wild durch den Falken erspäht worden war, ausgeruht der Beute folgen zu können.
Saluki in Bewegung

Um das Jahr 1910 tauchen erstmals Salukis auf dem europäischen Kontinent auf, die auch ins Zuchtbuch des DWZRV eingetragen wurden. Der erste ins Zuchtbuch eingetragene Saluki-Wurf fällt am 12. November 1922. Die weiteren Importe erfolgen 1926, nachdem der englische Kennel-Club die Rasse Saluki anerkannt hat. England ist auch das Land, das für den Saluki den Standard festlegt.
Seit 1987 gibt es in Deutschland auch Kurzhaar-Salukis.

Haarkleid: Saluki

HAAR:
Glatt und von weicher, seidiger Struktur. Befederung an den Läufen und an den Rückseiten von Ober- und Unterschenkel, Befederung an der Kehle von erwachsenen Hunden kann vorkommen, im Welpenalter besteht manchmal eine leichte, mehr wollige Befederung an Oberschenkeln und Schultern.
Die Kurzhaarvarietät: ohne jegliche Befederung.

FARBEN:
Alle Farben oder Farbkombinationen sind zulässig. Brindle ist unerwünscht.

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