Rottweiler

Rottweiler

Ursprungsland
Deutschland
Standardnummer
147
Widerristhöhe
Rüden: 61 - 68 cm; Hündinnen: 56 - 63 cm
Gewicht
Rüden: ca. 50 kg; Hündinnen: ca. 42 kg
Verwendung
Begleit-, Dienst- und Gebrauchshund.
FCI-Gruppe 2
Pinscher und Schnauzer - Molosser - Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
Sektion 2.1 Molossoide, Doggenartige Hunde. Mit Arbeitsprüfung.

Beschreibung: Rottweiler

Familienhund, Sportkamerad, Dienst- oder Rettungshund oder sogar Therapeut? Rottweiler sind auf all diesen Gebieten Zuhause und das nicht umsonst. Sie bringen eine Vielfalt von positiven Eigenschaften mit, die sich – bei entsprechender Sozialisierung und Ausbildung – entfalten.


Die Persönlichkeit des Rottweilers

Rottweiler haben ein ausgeglichenes, ruhiges Wesen, das mit einem stabilen Nervenkostüm und einer hohen Reizschwelle einhergeht. Familienanschluss ist ein Muss. Der stattliche Vierbeiner schätzt Liebe und Zuwendung. Am liebsten ist er immer in der Nähe seiner Familie. Viel Sozialkontakt trägt zu seiner Ausgeglichenheit bei.


Vorlieben, Erziehung und Pflege des Rottweilers

Eine stabile Gesundheit und ein belastbarer Körper prädestinieren den Rottweiler für viele Einsatzgebiete. Er sticht sowohl im Vielseitigkeitssport als auch beim Fährten- und Turnierhundsport hervor. Agility und Flyball liegen dem Kraftpaket ebenso und in letzter Zeit sieht man ihn sogar vermehrt beim Dog Frisbee. Als Diensthund überzeugt der führige Vierbeiner bei Polizei, Bundespolizei und Bundeswehr. Dort ist er als Sprengstoff-, Brandmittel-, Rauschgift-, Leichen-, Blutspür- sowie Fährten- und Schutzhund im Einsatz. Zudem schätzt man die Rasse weltweit als leistungsbereiten Helfer in Katastrophengebieten, wo der Rottweiler seine Fähigkeiten als Flächen-, Trümmer- und Lawinensuchhund entfaltet. Nicht zuletzt glänzt der einfühlsame Rotti auch als „Helfer auf vier Pfoten“ und Therapiehund.

Da der Rottweiler ein großer, sehr kräftiger Hund ist, sollte von klein auf Wert auf eine gute Sozialisierung und eine solide Grundausbildung gelegt werden. Liebevolle Konsequenz macht den imposanten Vierbeiner zu einem umgänglichen Familienmitglied, das seine Grenzen kennt. Die Pflege des stockhaarigen Fells ist einfach. Gelegentliches Bürsten reicht. Während des Fellwechsels sollte abgestorbenes Haar gründlich ausgebürstet werden.


So sieht der Rottweiler aus

Mittelgroß bis groß und auffallend stämmig kommt der Rottweiler daher, der bis zu 66 Zentimeter groß ist und bis zu 50 Kilogramm auf die Waage bringt. Dabei wirkt er nicht plump, sondern vielmehr wie ein sportlicher Athlet. Seine Kraft, Wendigkeit und Ausdauer sind schon beim ersten Blick ersichtlich. Das stockhaarige Fell besteht aus mittellangem, derben Deckhaar, das dicht anliegt. Die Unterwolle sollte nicht zu sehen sein. Das Haarkleid ist schwarz mit rotbraunen Abzeichen an Backen, Fang, Halsunterseite, Brust, Läufen und über den Augen sowie unterhalb des Rutenansatzes.


Die Herkunft des Rottweilers

Schon im Alten Rom schätzte man die Vorfahren des Rottweilers, der mit zu den ältesten Hunderassen gehört. Als Hüte- und Treibhunde gelangte sie mit römischen Legionen über die Alpen und wurden – in der Gegend um Rottweil – mit einheimischen Hunden verpaart. Heraus kam ein Hund, der die Viehherden trieb, bewachte und gleichzeitig das Eigentum seines Besitzers schützte. Unter ihnen waren viele Metzger, was dem vielseitigen Vierbeiner damals den Namen „Rottweiler Metzgerhund“ bescherte. Schnell kristallisierten sich viele weitere Fähigkeiten des urwüchsigen Hundes heraus: 1910 erkannte man die Rasse offiziell als Polizeihund an, womit seine bis heute währende Laufbahn als geschätzter Diensthund begann.

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