Prager Rattler

Prager Rattler

Ursprungsland
Tschechische Republik
Standardnummer
363
Widerristhöhe
21–23cm (tolerance +/- 1cm)
Gewicht
optimal approx 2.60 kg
Verwendung
Gesellschaftshund
FCI-Gruppe 9
Gesellschafts- und Begleithunde
Gruppe 9 Gesellschafts- und Begleithunde. Sektion 9 Kontinentaler Zwergspaniel, Russischer Toy und Prager Rattler Ohne Arbeitsprüfung.

Beschreibung: Prager Rattler

Ein kleiner, glatthaariger oder mittellang behaarter Hund mit fast quadratischem, kompaktem Körperbau. Trotz seiner geringen Größe ist er ein sehr aktiver, aufmerksamer und lebhafter Hund. Der Geschlechtsdimorphismus sollte deutlich ausgeprägt sein.

Geschichte: Prager Rattler

Nach historischen Quellen reicht die Geschichte dieser Rasse weit in die Vergangenheit des tschechischen Staates zurück. Dank seines kleinen Wuchses, seiner großen Schnelligkeit und seines hoch entwickelten Geruchssinns wurde der Prager Rattler zum Töten von Ratten eingesetzt (daher sein Name „Rattler“). Diese Eigenschaften sind durch die lange historische Entwicklung gegeben. Dieser kleine, agile Hund war häufig während der Feste des Königs für den Adel auf der Prager Burg zu sehen. Er zierte die Höfe der böhmischen Aristokratie; als Geschenk der böhmischen Könige gelangte er auch zu anderen europäischen Herrschern und später dann in die breiteren Bevölkerungsschichten. Die Recherchen nach den historischen Fakten belegen, dass es sich um eine Rasse rein böhmischen Ursprungs handelt, deren Vergangenheit bis in die Frühzeit der tschechischen Nation nachprüfbar ist. 1980 wurde erfolgreich mit dem Wiederaufbau der Rasse begonnen. Der „Prager Rattler“ ist als Familienhund wieder ein beliebtes Haustier, d das auch in vielen anderen Ländern Popularität genießt.

Haarkleid: Prager Rattler

Haar:
1) Kurz, glänzend, glatt am Körper anliegend, ohne kahle Stellen. Auf dem Kopf zumeist dünner und kürzer im Vergleich zum Haarkleid am Körper.
2) Mäßige Länge, Fransen an Ohren, Hinterhand, Rute und etwas länger an der Brust.
Farbe: Schwarz, Braun oder Blau mit lohfarbenen Abzeichen, einschließlich deren „verwässerten“ Variationen (einschließlich jeder Schattierung von sehr hell bis sehr dunkel). Rezessives Gelb (mit heller Pigmentierung) und Rot in den kräftigsten Schattierungen. Dann jedoch ohne lohfarbene Abzeichen. Schwarz und Loh meliert und Braun und Loh meliert.
Lohfarbene Abzeichen, vorzugsweise tief rötlich, außer bei blauen Varianten mit helleren Schattierungen gemäß der genetischen Struktur.
Lohfarbene Abzeichen über den Augen, an Backen, Brust, Vordermittelfuß und Pfoten sowie an den Innenseiten der Hinterläufe und unter der Rutenwurzel. Zwei vergleichbare, voneinander abgegrenzte Dreiecke auf der Vorbrust.
Pigmentierung auf Nase, Lidrändern und Lefzen im Einklang mit der Farbe des Haarkleids, allerdings wird einer satteren Pigmentierung der Vorzug gegeben.

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