Miniature American Shepherd (nationale Rasse)

Details
Züchter mit Welpen

Miniature American Shepherd (nationale Rasse)

Ursprungsland
Vereinigte Staaten von Amerika
Standardnummer
992
Widerristhöhe
Rüden weisen eine Schulterhöhe von 35,5 bis 46 cm auf, Hündinnen 33 bis 43 cm.
Verwendung
Hüte- und Wachhund
FCI-Gruppe 1
Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)

Beschreibung: (Miniature American Shepherd (nationale Rasse))

Der Miniature American Shepherd ist ein aus den USA kommender Hütehund kleinerer Größe. Er ist im Gebäude etwas länger als hoch mit moderater Knochenstärke, die in Proportion zum Körperbau und -höhe steht, ohne Extreme aufzuweisen. In der Bewegung ist er geschmeidig, elegant und ausbalanciert. Diese außergewöhnliche Beweglichkeit kombiniert mit Kraft und Ausdauer erlaubt ihm das Arbeiten in unterschiedlichen Gebieten. Dieser vielseitige und dynamische Hund ist ein außergewöhnlicher Athlet mit überragender Intelligenz und dem Bestreben demjenigen zu gefallen, dem er ergeben ist. Er ist sowohl ein loyaler Begleiter als auch ein fügsamer Arbeiter, was man sofort an seinem aufmerksamen Ausdruck erkennen kann. Sein Ausdruck ist wachsam, aufmerksam und intelligent, er darf reserviert und/oder wachsam Fremden gegenüber wirken.
Das doppelte Fell von mittlerer Länge und Textur und kann sowohl einfarbig als auch merlefarben sein, mit oder ohne weiße und/oder kupferfarbene Abzeichen.

Geschichte: (Miniature American Shepherd (nationale Rasse))

Der Miniature American Shepherd entwickelte sich in den späten 1960ern in Kalifornien, USA. Es wurde mit kleinen, nicht registrierten Hunden gezüchtet, von denen es hieß, sie seien Australian Shepherds. Diese Hunde wurden mit dem Ziel gezüchtet ihre kleine Größe, den aktiven Charakter und ihre Intelligenz zu behalten. 1980 wurde die Rasse erstmals durch das National Stock Dog Registry registriert und dort als Miniature Australian Shepherd bezeichnet. Anfang der 1990er hatten sie landesweit Beliebtheit erlangt. Im Mai 2011 wurde die Rasse als Miniature American Shepherd in das Rassebegründungsverfahren des AKC (USA) aufgenommen. Im Juli 2015 erhielt die Rasse ihre volle AKC-Anerkennung und wurde der Gruppe der Hütehunde zugeordnet. Die Rasse wurde zum Hüten von kleinerem Vieh, wie Schafen und Ziegen, genutzt, obwohl sie auch das Vermögen dazu hat größeres Vieh anzugehen. Ihre kleine Größe wurde gerne gesehen, da sie so zusätzlich auch einfacher als Haustier gehalten werden konnten. Vor allem beliebt wurden sie, als sie mit Reitern zu Pferdeveranstaltungen reisten, da ihre Intelligenz, Loyalität und Größe sie zu exzellenten Reisebegleitern machte. Auf diesem Weg weitete sich ihre Beliebtheit im ganzen Land aus. Mittlerweile erlangte die Rasse in verschiedenen Ländern der FCI die nationale Anerkennung.

Haarkleid: (Miniature American Shepherd (nationale Rasse))

Länge/Textur
Die Gesamterscheinung des Haarkleides ist moderat. Das Haar ist von mittlerer Textur, glatt bis wellig, wetterresistent und von mittlerer Länge. Entsprechend dem Klima darf die Unterwolle in Quantität variieren. Am Kopf und an den Vorderbeinen ist das Fell kurz und weich. Die Rückseite der Vorderbeine und die Hosen sind moderat befedert. Der moderate Kragen ist bei Rüden ausgeprägter als bei Hündinnen. An den Ohren, den Füßen, der Rückseite des Sprunggelenks, dem Vordermittelfuß und an der Rute darf das Fell getrimmt werden, ansonsten soll das Fell natürlich präsentiert werden.

Farbe: Die Farben sind vielseitig und variieren individuell. Ohne irgendeine Präferenz gibt es die folgenden Farben: schwarz (black), blue merle, rot (red/leberfarben) und red merle. Das Merle darf sich in einer unterschiedliche Menge von Punkten, Marmorierung und Flecken zeigen. Die Unterwolle darf etwas heller wie das Deckhaar sein. Asymmetrische Zeichnungen sind nicht zu bestrafen.

Kupferfarbene Abzeichen: Kupferfarbene Abzeichen sind nicht gefordert aber wenn sie vorhanden sind, sind sie in den folgenden Arealen erlaubt: um die Augen, auf den Füßen, den Beinen, an der Brust, auf der Schnauze, an der Unterseite des Halses, im Gesicht, an der Unterseite der Ohren, an der unteren Linie des Körpers, unter dem Schwanzansatz und den Hosen. Kupferfarbene Abzeichen kommen in verschiedenen Farbnuancen von cremebeige bis zu rostfarben vor, wobei es keine Präferenz gibt. Im Gesicht, an den Beinen, Füßen oder in den Hosen kann es zu einer Vermischung mit der Hauptfarbe kommen.

Weiße Abzeichen: Weiße Abzeichen sind nicht gefordert, wenn sie jedoch vorhanden sind, dürfen sie nicht vorherrschend sein. In weißen Abzeichen können Tüpfel vorkommen. Auf dem Kopf darf weiß nicht die vorherrschende Farbe sein, die Augen müssen komplett farbig umrandet und pigmentiert sein. Red merle und rot (red) weisen eine leberfarbene Pigmentierung um die Augenlider auf. Blue merle und schwarz (black) haben schwarz pigmentierte Augenränder. Komplett gefärbte Ohren sind bevorzugt. In jeder Kombination sind Weißzeichnungen nur in folgenden Bereichen erlaubt: Schnauze, Wangen, Oberkopf, eine Blesse auf der Stirn, im Nacken als teilweiser oder kompletter Kragen, auf der Brust, dem Bauch, den Vorder- und Hinterbeinen, an den Sprunggelenken und hier kann es in einer dünnen Linie zum Knie auslaufen. Von der Seite betrachtet kann eine kleine Menge weiß von der unteren Linie zu sehen sein, nie jedoch mehr als 2,5 cm über dem Ellbogen. Der Haaransatz des weißen Kragens darf nicht hinter dem Widerrist liegen. Vollständig lange Ruten können eine weiße Rutenspitze haben.

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