Labrador Retriever

Labrador Retriever

Ursprungsland
Grossbritannien (UK)
Standardnummer
122
Widerristhöhe
Rüden: 56-57 cm, Hündinnen: 54-56 cm
Verwendung
Apportierhund
FCI-Gruppe 8
Apportierhunde - Stöberhunde - Wasserhunde
Sektion 1 Apportierhunde. Mit Arbeitsprüfung.

Beschreibung: Labrador Retriever

Labrador Retriever verfügen über den so genannten Will to Please, den angeborenen Willen, ihrem Menschen zu gefallen. Deshalb setzen sie in der Regel alles daran, ihren Halter zufrieden zu stellen. Der sollte – im Gegenzug – den Bedürfnissen dieser liebenswerten Rasse entgegenkommen.


Die Persönlichkeit des Labrador Retrievers

Anhänglichkeit und ein fröhliches Wesen erobern die Herzen jedes Hundefreundes und diesbezüglich hat der Labrador Retriever eine ganze Menge zu bieten. Er ist aktiv und arbeitsfreudig; seine Kooperationsbereitschaft und Leichtführigkeit gestalten die Arbeit mit dem Vierbeiner überaus angenehm.


Vorlieben, Erziehung und Pflege des Labrador Retrievers

Auch wenn Labrador Retriever über ein hohes Maß an Vielfältigkeit verfügen, so sind es doch ihre Apportierfreude und ihre jagdlichen Fähigkeiten, die weltweit Hundefreunde begeistern. Labrador Retriever brillieren auf Field Trials und erweisen sich als routinierter Partner des Jägers. Das Apportieren von erlegtem Feder- und Wasserwild zählt zu ihren Hauptaufgaben. Arbeitswille, Standruhe und Ausdauer gehören zu den markantesten Merkmalen der Rasse. Wer sich nicht dazu berufen fühlt, seinen Hund jagdlich zu führen, findet in der Dummy-Arbeit eine Alternative. In England wird der Labrador Retriever heutzutage überwiegend für Arbeiten nach dem Schuss eingesetzt. In Deutschland übernimmt er oft auch die Arbeit vor dem Schuss und erfreut sich als Familienhund großer Beliebtheit. Die Erziehung des Labrador Retrievers gilt als relativ unproblematisch. Auf eine konsequente Erziehung ohne übertriebene Härte sollte allerdings Wert gelegt werden. Familienanschluss und sehr viel Bewegung sind ein Muss, wenn sich der pflegeleichte Retriever wohlfühlen soll.


So sieht der Labrador Retriever aus

Labrador Retriever sind kräftig gebaute Hunde von mittlerer Größe. Die ideale Schulterhöhe beträgt 56 bis 57 Zentimeter bei Rüden und 54 bis 56 Zentimeter bei Hündinnen. Ein breiter Kopf mit deutlichem Stopp und die so genannte Otterrute gelten als typische Rassemerkmale. Die mit kurzem, dichten Fell bedeckte Rute zeigt einen sehr dicken Ansatz und verjüngt sich allmählich zur Rutenspitze hin. Das Haarkleid des Hundes ist stockhaarig, kurz, dicht, hart, nicht wellig und gut mit Unterwolle versehen. Die Rasse ist in drei attraktiven Farbvarianten vertreten: Schwarz, Gelb und Braun. In einem einzigen Wurf können alle drei Farben vorkommen.


Die Herkunft des Labrador Retrievers

Der Süden Neufundlands ist die Heimat des Labrador Retrievers. Labrador, die gleichnamige Halbinsel Kanadas, hat nichts mit der Namensgebung zu tun. Die Vorfahren des Labrador Retrievers sind unter den so genannten St. John’s Hunden zu suchen. Die Rasse ist das Ergebnis einer mehrere Jahrhunderte währenden Selektion von Arbeitshunden, die den Menschen bei der Jagd und bei der Verrichtung der täglichen Arbeit zur Seite standen. Dem Labrador Retriever oblag traditionell der jagdliche Einsatz: Er brachte erlegte Wasservögel an Land. Die ersten Labrador Retriever gelangten zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach England und sie avancierten schnell zu einem beliebten Apportierhund. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

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