Hovawart

Hovawart

Ursprungsland
Deutschland
Standardnummer
190
Widerristhöhe
Rüde: 63-70 cm, Hündinnen: 58-65 cm
Verwendung
Gebrauchshund
FCI-Gruppe 2
Pinscher und Schnauzer - Molosser - Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
Sektion 2.2 Molossoide, Berghunde. Mit Arbeitsprüfung.

Beschreibung: Hovawart

Vom Namen her ist er der Wächter des Hofes. Aber der Hovawart hat noch viele Qualitäten mehr. Er ist ein liebevoller Familienhund, ein lernbegieriger Freizeitpartner und beflissener Diensthund.


Die Persönlichkeit des Hovawarts

Ein altes Sprichwort besagt, ein Hovawart sei ein Hund, der den Hof verwahrt. In der Tat ist der Rasse eine angeborene Wachsamkeit keinesfalls abzusprechen, wobei der Hovawart durchaus umgänglich ist. Er bewacht Haus und Hof mit Bravour, ist aber gleichzeitig ein toleranter und liebenswerter Familienhund.


Vorlieben, Erziehung und Pflege des Hovawarts

Abwechslung im Training, körperliche Aktivität, geistige Herausforderungen und immer neue Aufgaben sind für einen Hovawart die Grundpfeiler eines zufriedenen Lebens. Was einst ein geschätzter Hofhund war, beweist seine Talente heute beim Mantrailing und genießt auch in der klassischen Fährtenarbeit einen ausgezeichneten Ruf. Gelehrig und lebhaft wie der Hovawart ist, eignet er sich für alle Freizeitbeschäftigungen, die körperlichen Einsatz und Köpfchen erfordern. Entweder nimmt man ihn mit zum Dummytraining, versucht sich mit ihm in Obedience oder bildet den Hovawart zum Rettungs- oder Reitbegleithund aus. Flyball und Agility sollten der vielen Sprünge wegen jedoch nicht zu früh betrieben werden. Hovawarte besitzen in der Regel wenig jagdliche Motivation.

Ein typischer Hovawart pflegt eine innige Beziehung zu seinen Bezugspersonen. Er ist ein begeistertes „Familientier“ und in der Regel kein Ein-Mann-Hund. Sein Platz ist inmitten des menschlichen Rudels. Ein so gehaltener Hovawart ist sehr loyal und fühlt sich für das Wohl seines Rudels zuständig. Der neugierige, leicht zu begeisternde Vierbeiner möchte immer dort sein, wo etwas los ist. Ein Haus mit Garten, das er bewachen darf, stellt den idealen Lebensraum für einen Hovawart dar. Das Grundstück darf aber nicht zum grünen Zwinger werden. Um seine Potentiale voll entfalten zu können, sollte er seinen Bezugspersonen so oft wie möglich nah sein dürfen. Hovawarte brauchen einen humorvollen, entscheidungsfreudigen, geduldigen und einfühlsamen Rudelchef mit Rückgrat. Erweist sich der Zweibeiner als manipulierbar oder führungsschwach, wird so mancher Hovawart dies als Anlass für einen hierarchischen Aufstieg nehmen und eine Palastrevolution wagen. Spätestens der Junghund hält seinem Besitzer den Spiegel vor. Viele Anfänger sind daher mit ihren „jungen Wilden“ ohne Unterstützung überfordert. Hier sind auch die Züchter als erfahrene Ratgeber gefragt. Gezielte Motivation, vorausschauendes Denken und Handeln, ein reizvolles Umfeld - sowie das Lernen lassen am Erfolg - fördern das Entstehen einer harmonischen Partnerschaft. Trotz der Befederung erweist sich das Fell als pflegeleicht. Im Haarwechsel sollte die Bürste allerdings immer griffbereit sein.


So sieht der Hovawart aus

Er ist ein kräftiger, mittelgroßer und lang gestreckter Hund mit langem Fell. Rüden erreichen eine Größe von bis zu 70 Zentimetern, Hündinnen bis zu 65 Zentimeter. Schwarzmarken (überwiegend schwarz mit braunen Abzeichen) ist die verbreitetste Farbe der Rasse. Doch es gibt auch Blond und Schwarz. Das Haarkleid ist an der Brust, den Hosen, den Vorderläufen und der Rute ganz besonders üppig. Das Gangwerk des vielseitigen Gebrauchshundes ist raumgreifend. Im Trab kommt der Schub aus der Hinterhand besonders eindrucksvoll zur Geltung.


Die Herkunft des Hovawarts

Der Name Hovawart geht auf die mittelhochdeutschen Wörter Hova (= Hof) und Wart (= Wächter) zurück. Die sehr alte, deutsche Gebrauchshunderasse wurde ab 1922 mit Hunden eines ähnlichen Typs, die man auf Bauernhöfen vorfand, neu herausgezüchtet. Es erfolgten Einkreuzungen von Deutschen Schäferhunden, Neufundländern, Leonbergern und weiteren Rassen.

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