Deutsche Dogge

Deutsche Dogge

Ursprungsland
Deutschland
Standardnummer
235
Widerristhöhe
Rüden: mind. 80 cm, Hündinnen mind. 72 cm
Verwendung
Begleit-, Wach- und Schutzhund
FCI-Gruppe 2
Pinscher und Schnauzer - Molosser - Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
Sektion 2.1 Molossoide, doggenartige Hunde. Ohne Arbeitsprüfung.

Beschreibung: Deutsche Dogge

Sie ist ein absoluter Hingucker. Mit ihrer Größe und edlen Ausstrahlung wirkt die Deutsche Dogge wie eine fein gemeißelte Statue. Und wer sich einmal in ihr anhängliches Wesen verliebt hat, den lässt diese traditionsreiche deutsche Rasse nicht mehr los.


Die Persönlichkeit der Deutschen Dogge

Ein freundliches, liebevolles Wesen, eine große Anhänglichkeit gegenüber ihren Menschen und eine gewisse Zurückhaltung angesichts unbekannter Personen, sind typische Eigenschaften der Deutschen Dogge. Selbstsicherheit ist ein ebenso wichtiger Wesenszug wie Unerschrockenheit und Leichtführigkeit. - Allesamt beste Voraussetzungen für einen unkomplizierten Familien- und Begleithund, der sich zudem durch eine hohe Reizschwelle auszeichnet.


Vorlieben, Erziehung und Pflege der Deutschen Dogge

Der enge Kontakt zur Bezugsperson ist sehr wichtig für die Deutsche Dogge. Sie ist ein sensibler Begleiter, der überaus einfühlsam auf die Stimmungen seines Menschen reagiert. Trennungen versetzen den anhänglichen Hunderiesen in eine eher betrübte Laune. Bei der Erziehung des XXL-Hundes ist wiederum Fingerspitzengefühl gefragt. Mit Druck und Zwang erreicht man bei einer Deutschen Dogge sicherlich nicht das erwünschte Ziel. Ruhe, liebevolle Konsequenz und die Gabe, Erziehungsziele zum gemeinsamen Projekt zu machen, helfen auf dem Weg der Ausbildung. Die Pflege des kurzen Fells ist einfach. Augen und Ohren bedürfen jedoch regelmäßiger Kontrolle.


So sieht die Deutsche Dogge aus

Größe, Kraft, Stolz und Eleganz vereint die Deutsche Dogge und besticht dabei gleichzeitig mit ihrem harmonisch proportionierten Körperbau. Während Rüden geradezu quadratisch wirken, dürfen Hündinnen insgesamt etwas länger sein. Die Widerristhöhe der Rüden liegt zwischen 80 und 90 Zentimetern. Die der Hündinnen zwischen 72 und 84 Zentimetern. Die hoch und breit angesetzte Rute reicht bis zu den Sprunggelenken. Im Ruhezustand hängt sie mit natürlichem Schwung herab. Bei Erregung wird sie leicht säbelartig getragen. Das Gangwerk des großen Hundes ist harmonisch, geschmeidig, raumgreifend und leicht federnd. Das sehr kurze, dichte Haarkleid liegt glatt an und hat einen schönen Glanz. Es gibt drei Farb-Varietäten der Deutschen Dogge: Gelb und Gestromt, Gefleckt (Tigerdoggen) und Schwarz sowie Blau.


Die Herkunft der Deutschen Dogge

Doggenartige Hunde sind seit langer Zeit bekannt. Die Entwicklung verlief von den Jagd- und Kampfhunden der Assyrer, über die Hatzrüden des Mittelalters bis hin zu den Doggen, die Mitte des 19. Jahrhunderts gezielt in Deutschland gezüchtet wurden.

Schwarz-weiß gefleckte Doggen entstanden in Süddeutschland – genauer in Baden-Württemberg, wo die zweifarbigen Riesen unter dem Namen Ulmer Dogge Popularität erlangten. Die Bezeichnung Tigerdogge für schwarz-weiße Rassevertreter könnte aus verschiedenen Gründen entstanden sein: Im 19. Jahrhundert stellte man Doggen dieser Farbe in Zoos und Zirkussen gerne gemeinsam mit Tigern zur Schau. Vielleicht dachten die Namensgeber dabei aber auch an bunte Indianer-Pferde für die man auch die Bezeichnung Tiger Horses, Tigerpferde, findet.

In Norddeutschland standen traditionell blaue und gelbe Doggen hoch in der Gunst der Züchter. Sie wurden mitunter auch als Dänische Doggen bezeichnet. Dänemark beantragte in der Vergangenheit wiederholt bei der Fédération Cynologique Internationale (FCI) als Herkunftsland der Rasse anerkannt zu werden – vergeblich. Seit 1880 ist die Bezeichnung Deutsche Dogge offiziell festgelegt. Dennoch kursiert nach wie vor die Rassebezeichnung Great Dane, Großer Däne. Das gilt für angelsächsische Länder und Frankreich, wo der französische Naturalist Buffon im 18. Jahrhundert erstmals diesen Namen wählte.

Nachdem Preußen 1870/1871 über Frankreich siegte und König Wilhelm I. von Preußen in Versailles zum Deutschen Kaiser ausgerufen wurde, gründete Reichskanzler Fürst Otto von Bismarck das Erste Deutsche Reich. Er war ein leidenschaftlicher Doggen-Liebhaber und macht es nachvollziehbar, weshalb die Dogge zum Deutschen Nationalhund erklärt wurde.

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