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Dandie Dinmont Terrier

Der Dandie Dinmont Terrier ist unbestritten ein naher Verwandter des Bedlington Terriers. Beide Rassen entstammen wohl dem englisch-schottischen Grenzgebiet und dem südlichen Hügelland Schottlands. Entstanden aus unterschiedlichen Kreuzungen mit...

Dandie Dinmont Terrier

Ursprungsland
Grossbritannien (UK)
Standardnummer
168
Gewicht
8-11 kg
Verwendung
Terrier
FCI-Gruppe 3
Terrier
Sektion 2 Niederläufige Terrier. Ohne Arbeitsprüfung.

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Beschreibung: Dandie Dinmont Terrier

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD:
Der Dandie Dinmont Terrier hat einen unverwechselbaren Kopf, der beeindruckend mit seidiger Behaarung umrahmt ist. Verständiger, intelligenter Augenausdruck, der den langen, tiefstehenden, wieselförmigen Körper kompensiert. Kurze kräftige Läufe, wetterfestes Haarkleid.

VERHALTEN/CHARAKTER(WESEN):
Der Dandie Dinmont Terrier ist ein mutiger, arbeitsfreudiger Terrier; unabhängig, höchst intelligent, entschlossen, hartnäckig, feinfühlig, anhänglich und würdevoll.

Der Dandie Dinmont Terrier, Philosoph unter den Terriern, ist ein Denker, der mehrmals zu überlegen scheint, bevor er agiert. Mit seinen dunklen, runden Augen sieht er sein Gegenüber an, als wolle er sagen: "Ich habe schon mehr vergessen, als Du jemals wissen wirst." Im Fach "Gehorsam" schneidet er eher schlecht ab, da er sich zunächst meist zu fragen scheint, ob es sich lohnt, zu gehorchen. Er ist jedoch anhänglich, sanft, anschmiegsam und ruhig, kann allerdings trotz seiner hohen Reizschwelle zum "wahren Teufel" werden, ist sein Blut einmal in Wallung geraten. Trotz seiner Hellhörigkeit und Wachsamkeit bellt er selten grundlos.
Mit dem Dandie Dinmont Terrier lässt es sich in der eigenen Familie gut leben. Fremden und insbesondere Kindern gegenüber verhält er sich oft äußerst skeptisch und reserviert.

Geschichte: Dandie Dinmont Terrier

Der Dandie Dinmont Terrier ist unbestritten ein naher Verwandter des Bedlington Terriers. Beide Rassen entstammen wohl dem englisch-schottischen Grenzgebiet und dem südlichen Hügelland Schottlands.

Entstanden aus unterschiedlichen Kreuzungen mit Hounds wurde dieser niederläufige Fuchs- und Otterjäger bereits im 18. Jahrhundert von umherziehenden Musikanten und Kesselflickern gehalten. Wegen seiner vorzüglichen Bauhundqualitäten fanden aber bald auch Bauern und Grundbesitzer Gefallen an ihm.

Damals zunächst als "Pepper" oder "Mustard" Terrier bekannt, erhielt er seinen romantischen Platz in der Hundewelt dadurch, dass sein heutiger Rassename der Literatur entstammt. In der Novelle "Guy Mannering" schildert Sir Walter Scott diese schlauen, flinken, furchtlosen Kerle als eng verbunden mit ihrem Besitzer "Dandie Dinmont".

Nach Erscheinen des Romans stieg die Nachfrage nach diesen Hunden rapide an. Sir Walter Scott hielt sie, und Queen Victoria bekam einen Dandie von ihrem Prinzgemahl geschenkt. Bereits 1875 wurde in England der erste Klub gegründet. In Deutschland ist die Rasse noch wenig bekannt. So sind seit den ersten Eintragungen in den 40-er Jahren erst knapp 1.400 Zuchtbuch-Eintragungen zu verzeichnen.

Haarkleid: Dandie Dinmont Terrier

Ein sehr wichtiges Merkmal der Rasse. Doppeltes Haarkleid mit weichem, fusseligem Unterhaar und härterem Deckhaar, das sich nicht drahtig, sondern kraus anfühlt. Das Haar sollte sich entlang des Rückens nicht teilen, sondern büschelartig angelegt sein, da das härtere Deckhaar durch das weichere Unterhaar wächst. Die Vorderlaüfe weisen eine ungefähr 5 cm lange Befederung auf. Die Oberseite der Rute ist mit drahtigem Haar bedeckt, während das Haar an der Unterseite nicht so hart ist; dort befindet sich eine reichliche Befederung aus weicherem Haar.

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