Berger de Brie (Briard)

Berger de Brie (Briard)

Ursprungsland
Frankreich
Standardnummer
113
Widerristhöhe
Rüden: 62 cm bis 68 cmHündinnen: 56 cm bis 64 cm
FCI-Gruppe 1
Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)

Beschreibung: Berger de Brie (Briard)

Eigentlich ist der Berger de Brie oder Briard in seinem Heimatland Frankreich eine sehr bekannte Rasse. Dennoch sieht man den schönen Hütehund nur selten im Straßenbild und auch in Deutschland gehört er zu den eher raren Hunderassen.


Die Persönlichkeit des Berger de Brie

Klugheit, Eigenständigkeit und Freude an sinnvollen Einsätzen: Das sind Eigenschaften, die den Briard auszeichnen. Der sportliche Franzose ist ein anhänglicher Familienhund, der Beschäftigung und Bewegung schätzt. Er bietet sich für viele Facetten der Freizeitgestaltung an. Langeweile und Müßiggang liegen ihm überhaupt nicht. Deshalb setzt die Haltung des ansprechenden Hütehundes Zeit und Freude an Aktivitäten voraus.


Vorlieben, Erziehung und Pflege des Berger de Brie

Ausdauer, Mut, Kraft und Wendigkeit sind herausragende Eigenschaften des Briard, der einst für die Hütearbeit gezüchtet wurde. Der kluge Franzose bringt auch viel Eigeninitiative mit und bietet sich für zahlreiche Einsatzgebiete an. Hier und da sieht man ihn auch heute noch als Begleiter von Schäfern, hauptsächlich lebt er jedoch als Familienhund. Enger Anschluss an die Familie ist ein Grundbedürfnis des Berger de Brie. Da der vielseitige Vierbeiner sowohl Kopfarbeit als auch körperliche Auslastung schätzt, bietet sich Hundesport für ihn an. Der Turnierhundsport liegt ihm ebenso wie Agility, der Vielseitigkeitssport, die Rettungs- und Fährtenarbeit, Obedience, Dog Dancing und vieles mehr. Die Erziehung des Briard erfolgt mit Liebe, Geduld, Konsequenz und Einfühlungsvermögen. Das lange Haarkleid ist erstaunlich pflegeleicht – vorausgesetzt, es ist wirklich rassetypisch. Langes, trockenes Ziegenhaar neigt nicht zum Verfilzen. Man sollte es jedoch alle ein bis drei Wochen mit einem Kamm mit groben Zinken durchkämmen.


So sieht der Berger de Brie aus

Der Berger de Brie ist ein rustikaler Bursche mit guten Proportionen. Rüden erreichen eine Größe von bis zu 68 Zentimetern, Hündinnen bis zu 64 Zentimeter. Auffallend ist der massive, lange Kopf mit den dunklen Augen, die klug hinter langem Haar hervorfunkeln. Die hoch angesetzten Ohren liegen nicht an. Der gerade Rücken ist ebenso rassetypisch wie die muskulösen Läufe, der starke Knochenbau und die gut behaarte Rute mit der schön wehenden Fahne und dem charakteristischen Haken am Ende. Das Gangwerk des Briard ist raumgreifend und harmonisch. Das lange, leicht gewellte Haarkleid erinnert an Ziegenhaar. Als Farben sind Schwarz, Fauve, Fauve mit Schwarz überdeckt (oft mit Maske), Grau und Blau zulässig. Ein markantes Rassemerkmal sind die doppelten Afterkrallen an den Hinterläufen.


Die Herkunft des Berger de Brie

Die erste Beschreibung des Briard geht auf das Jahr 1809 zurück und wurde von einem Abt namens Rozier verfasst. Damals züchtete man den attraktiven Hütehund, um Schaf- und Rinderherden zu hüten und vor Dieben oder Raubtieren zu schützen. Die Zuchtbasis bildeten Hof- und Bauernhunde und die Einkreuzung des wasserfreudigen Barbets, der diese Leidenschaft vermutlich an den Briard weitervererbte. 1863 bewunderten die Besucher einer Landwirtschafts-Ausstellung die ersten öffentlich präsentierten Berger de Brie. 1897 erfolgte die Festlegung des Rassestandards. 1909 erfolgte die Gründung des „Club Des Amis Du Briard“, der den ersten Standard überarbeitete. Während der beiden Weltkriege dienten Briard als Wach- und Meldehunde. Auch die Polizei setzte sie als Diensthunde ein.

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