Berger de Beauce

Berger de Beauce

Ursprungsland
Frankreich
Standardnummer
44
Widerristhöhe
Rüden: 65-70cm, Hündinnen: 61-68 cm
Verwendung
Hirtenhund, Wachhund
FCI-Gruppe 1
Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)
Sektion 1 Hütehund und Treibhund. Mit Arbeitsprüfung.

Beschreibung: Berger de Beauce

In Frankreich ist er auch als Bas Rouge – Rotstrumpf – bekannt, aufgrund seiner lohfarbenen Extremitäten. Der Beauceron ist eine sehr alte französische Hütehundrasse, die stets einer strengen Zuchtauswahl unterlag und ohne jegliche Einkreuzung anderer Rassen auskam.


Die Persönlichkeit des Beauceron

Innere Ruhe – gepaart mit Mut: Das sind Wesenszüge, die einen rassetypischen Beauceron ausmachen. Unbegründete Aggressivität, Ängstlichkeit oder übertriebene Scheue sind unerwünscht. Ein ehrlicher Ausdruck ist ebenso typisch wie ein braver Charakter. Fremden gegenüber ist der Beauceron aufmerksam, aber freundlich. Seine Besonnenheit geht mit einer hohen Reizschwelle einher. Erfordert es jedoch die Situation, reagiert er blitzschnell und zuverlässig. Die Persönlichkeit des Beauceron erfordert einen erfahrenen Hundeführer, er ist kein Anfängerhund.


Vorlieben, Erziehung und Pflege des Beauceron

Ein Beauceron braucht eine Aufgabe. Das Hüten einer Schafherde ist ohne Frage seine angeborene Leidenschaft, aber er begeistert sich auch für andere Herausforderungen. Das Bewachen liegt ihm ebenso im Blut wie das Bedürfnis alles ihm Anvertraute zu beschützen, was den sportlichen Franzosen zu einem begabten Hund für den Vielseitigkeitssport macht. Agility und viele weitere Hundesportarten bereiten ihm auch Freude. Innerhalb seiner Familie ist der Bas Rouge liebevoll, anhänglich und gerne bei allem dabei. Eine Begleithundeprüfung ist empfehlenswert und generell sollte der Beauceron konsequent erzogen und artgerecht gehalten werden. Dann ist er auch umgänglich und alltagstauglich.


So sieht der Beauceron aus

Solide, rustikal und kräftig kommt der Berger de Beauce, wie der Beauceron auch genannt wird, daher. - Ein großer Hund, der mit bis zu 70 Zentimetern Widerristhöhe Eindruck macht. Sein Körper ist muskulös, wobei der aufmerksame Franzose nicht schwerfällig wirkt. Das Gangwerk des Hütehundes ist geschmeidig und ungezwungen. Ein raumgreifender, langer Trab ist wünschenswert. Das am Kopf kurze Haarkleid liegt am Körper dicht an und ist mit einer Länge von drei bis vier Zentimetern kräftig und dick. Kurze, feine, dichte Unterwolle gehört ebenfalls zum Beauceron. Sie ist flaumig und vorzugsweise mausgrau. Schwarz und Brand, also Schwarz mit lohfarbenen Abzeichen, ist die rassetypische Fellfarbe. Wie auch Harlekin, ein blau geflecktes Fell mit lohfarbenen Abzeichen. Das stockhaarige Fell ist relativ pflegeleicht. Während des zweimal jährlich anstehenden Fellwechsels sollte abgestorbenes Haar gründlich entfernt werden.


Die Herkunft des Beauceron

Der Berger de Beauce ist eine sehr alte französische Hütehundrasse. Früher bestand seine Aufgabe darin, Schafherden auf der Weide zu überwachen und sie entlang der Landstraßen zu begleiten. Immer wieder wird von der enormen Kondition dieser Rasse berichtet, die Strecken von bis zu 80 Kilometern am Stück zurücklegt, ohne dabei nennenswert zu ermüden. Im 19. Jahrhundert gab es zahlreiche Schafherden und zwei Beaucerons genügten, um bis zu 300 Schafe zu hüten. Mit dem Rückgang der Schafherden schrumpfte auch das Einsatzgebiet des Beauceron. Um dem Untergang der Rasse entgegenzusteuern, setzte sich der Club „Les Amis Du Beauceron“ für den Einsatz des imposanten Hundes in anderen Bereichen ein: neben der Hütearbeit findet der Berger de Beauce nun vor allem als Wach- und Schutzhund, als Fährtenhund, bei der Armee und im Sanitätsbereich seinen Einsatz. Die Nachfrage steigt beständig.

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