Belgischer Griffon

Details
Züchter mit Welpen

Belgischer Griffon

Ursprungsland
Belgien
Standardnummer
81
Gewicht
Liegt zwischen 3,5 und 6 kg.
Verwendung
Kleiner Wach- und Begleithund.
FCI-Gruppe 9
Gesellschafts- und Begleithunde
Gruppe 9 Gesellschafts- und Begleithunde. Sektion 3 Kleine belgische Hunderassen. Ohne Arbeitsprüfung.

Beschreibung: Belgischer Griffon

Ihr Ausdruck wirkt fast menschlich. Und auch ansonsten sind Belgische Griffons mit ihren buschigen Bärten und Brauen ungewöhnliche Erscheinungen. Alles an ihnen hat einen ganz besonderen Charme, den man einfach live erleben muss, um ihn zu verstehen.


Die Persönlichkeit des Belgischen Griffons

Die kleinen Belgier mit dem wuscheligen Köpfchen haben ein pfiffiges Gemüt. Sie verfügen über eine schnelle Auffassungsgabe, sind sehr aufmerksam und strahlen Stolz aus. Das Markanteste ist jedoch ihr fast menschlich wirkender Gesichtsausdruck. Die anhänglichen Begleithunde binden sich eng an ihren Menschen. Sie sind wachsam, aber nicht aggressiv.


Vorlieben, Erziehung und Pflege des Belgischen Griffons

Körperliche Nähe ist wichtig für einen Belgischen Griffon. Deshalb vermag sich seine Zuneigung auch in regelrechte Aufdringlichkeit zu verwandeln. Ausgelassenes Spielen und Herumtollen – das ist ganz nach Geschmack der einfallsreichen kleinen Kerle. Sie sind Familienhunde durch und durch. Das Miteinander ist Lebenssinn und wenn ein Griffon zudem eigene Spiele und Kunststückchen erfindet, so ist das keine Seltenheit bei dieser einfallsreichen Rasse.

Die Mischung aus Sensibilität und Selbstbewusstsein erfordert in der Erziehung allerdings viel Geschick. Zum einen möchte der Griffon gefallen, zum anderen hat er einen ausgeprägten eigenen Kopf. Die Stimmungen seines Menschen spürt er deutlich, weshalb innere Ausgeglichenheit direkt mit dem Wohlbefinden des Vierbeiners in Verbindung steht. Griffons verbindet eine Beziehung zu ihrem zweibeinigen Lebensmittelpunkt, weshalb sie draußen nicht zum Streunen neigen. Sie bleiben lieber in der Nähe ihres Menschen.
Das Fell des Belgischen Griffon bewahrt mit regelmäßigem Handtrimming eine schöne Optik. Zwei- bis fünfmal pro Jahr zupft man abgestorbenes Haar mit der Hand aus. Das schafft Platz für neues Haar und ein makelloses Aussehen. Abgesehen vom Trimmen steht regelmäßiges Bürsten auf dem Programm. Der lange Bart bedarf täglicher Reinigung.


So sieht der Belgischen Griffon aus

Der im Verhältnis zum Körper recht große Kopf fällt auf. Nicht zuletzt aufgrund seines ungewöhnlich menschlich wirkenden Ausdrucks. Das Kopfhaar ist rau, abstehend und wirkt zerzaust. Über den Augen, an den Backen, am Fang und Kinn ist es länger und bildet den rassetypischen Kopf-Haarschmuck. Da die Körperlänge in etwa der Widerristhöhe entspricht, kommt der Belgische Griffon als kleines kräftiges Quadrat daher. Die hoch angesetzte Rute wird auch recht hoch getragen. Das Gangwerk des Griffons ist kraftvoll und zeigt einen guten Schub aus der Hinterhand. Das Haarkleid besteht aus rauem Haar mit Unterwolle. Die Felltextur ist harsch und leicht gewellt. Die Kopfbehaarung ist ein wichtiges Kriterium der Rasse: Der Haarbehang beginnt unter der Augen-Nasenlinie und verläuft von einem Ohr zum anderen. Fang und Backen werden von dichtem, längeren Haar bedeckt. Über den Augen sprießen buschige Augenbrauen. Schwarz und Schwarz mit Loh sind die zugelassenen Farben des Belgischen Griffons. Einige weiße Haare an der Brust sind zulässig, aber unerwünscht.


Die Herkunft des Belgischen Griffons

Ein kleiner rauhaariger Hundetyp, der über Jahrhunderte hinweg im Brüsseler Raum vorkam und Smousje genannt wurde, ist der Vorfahr des Belgischen Griffons. Im 19. Jahrhundert kreuzte man ruby-farbene King Charles Spaniel und Möpse ein, was den aktuellen Rassetyp festigte. Früher bewachten die aufmerksamen Kleinhunde auch Kutschen und hielten Nager aus den Stallgassen der Pferde fern. 1883 erfolgte die erste Eintragung des Brüsseler Griffons in das Zuchtbuch der Union Royale Cynologique Saint-Hubert (L.O.S.H.). Bis zur Jahrhundertwende wuchs die Beliebtheit der kleinen Vierbeiner beständig. Nicht zuletzt, weil die belgische Königin Marie-Henriette die Rasse leidenschaftlich liebte. Zahlreiche Griffons gelangten auch ins Ausland, wo sich weitere Zuchten etablierten.

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