Bearded Collie

Bearded Collie

Ursprungsland
Grossbritannien (UK)
Standardnummer
271
Widerristhöhe
Rüden: 53-56 cm, Hündinnen: 51-53 cm
Verwendung
Schäfer- und Begleithund
FCI-Gruppe 1
Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)
Hütehunde und Treibhunde (ohne Schweizer Sennenhunde) Sektion 1: Schäferhunde Ohne Arbeitsprüfung

Beschreibung: Bearded Collie

Der lange pfiffige Bart, der das Gesicht des Bearded Collies ziert, verlieh der Rasse ihren Namen: bärtiger Collie. Doch das ist nicht sein einziges Markenzeichen: Lebhaftigkeit, Temperament und ganz viel Unternehmungslust gehören auch dazu.


Die Persönlichkeit des Bearded Collies

Beardies haben ein geradezu überschäumendes Temperament. Sie sind lebhaft, unternehmungslustig und hoch aktiv, was gewisse Ansprüche an die Besitzer dieser Hunde stellt. Seine liebevolle Gutmütigkeit macht den wuscheligen Schotten zu einem liebenswerten Familienmitglied, das allen Freude bereitet.


Vorlieben, Erziehung und Pflege des Bearded Collies

Bewegung und Beschäftigung sind wichtig für das Wohlbefinden des Bearded Collies, der auch gerne seine Stimme erklingen lässt. Verständlich, denn in seiner Heimat obliegt ihm das Hüten der Schafherde. Besteht keine Möglichkeit zur Hütearbeit, muss eine andere Form der Auslastung her. Agility, Dog Dance, Treibball, Schlittenziehen, die Arbeit als Therapiehund... Beardies sind vielfältig einsetzbar. Wichtig ist, dass sie eingesetzt werden, ansonsten drohen Langeweile und damit einhergehende unerwünschte Verhaltensweisen. Da der schottische Hütehund den angeborenen Wunsch besitzt, seinem Menschen zu gefallen, lässt er sich spielend leicht motivieren und am besten mit leisen, freundlichen Tönen erziehen. An Konsequenz darf es dabei aber auch nicht mangeln, sonst übernimmt der Vierbeiner selbst die Regie. Regelmäßiges Bürsten ist auch bei diesem Arbeitshund erforderlich. Zwei- bis dreimal wöchentlich sollte das doppellagige Fell gründlich gebürstet werden, schneiden muss man es nicht.


So sieht der des Bearded Collie aus

Er ist schlank und zeigt dennoch einen kräftigen Körperbau. Der aufgeweckte, forsche Eindruck ist typisch für den Bearded Collie, der eine Widerristhöhe von 51 bis 56 Zentimetern erreicht. Es ist ein herrlicher Anblick, den Hütehund mit seinen geschmeidigen, gleichmäßig fließenden und weit ausgreifenden Bewegungen – mit viel mühelosem Raumgriff – dahinschweben zu sehen. Sein doppeltes Haarkleid, das aus weicher, pelziger Unterwolle und glattem, harten Deckhaar besteht, gibt es in den Farben Schiefergrau, Rötlich-Falbfarben, Schwarz, Blau und in allen Schattierungen von Grau, Braun und Sandfarben – mit oder ohne weiße Abzeichen. Die tief angesetzte Rute wird im Stand oder beim Gehen niedrig mit einem Aufwärtsschwung zur Spitze hingetragen. Bei höheren Geschwindigkeiten trägt sie der Bearded Collie auch gestreckt.


Die Herkunft des Bearded Collies

Das schöne Schottland ist die Heimat des Bearded Collies, der dort seit langem als Arbeitshund auf Farmen bekannt ist und bereits 1897 auf Hundeschauen zu sehen war. Von da an wuchs die Popularität des attraktiven Hütehundes, bis der Erste Weltkrieg diese Entwicklung unterbrach. In den 1930er Jahren tauchten sie dann wieder auf Ausstellungen auf. 1944 entstand letztendlich der Typ Bearded Collie, der sich heute großer Beliebtheit erfreut. Ein Großteil der Hunde wurde jedoch auch weiterhin außerhalb des Englischen Kennel Clubs gezüchtet – auf den Farmen, wo die Beardies als selbständig arbeitende Hütehunde bei den Schafherden lebten.

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