Basset Hound

Basset Hound

Ursprungsland
Grossbritannien (UK)
Standardnummer
163
Widerristhöhe
33-38 cm
Verwendung
Laufhund
FCI-Gruppe 6
Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen
Sektion 1.3 Kleine Laufhunde. Mit Arbeitsprüfung.

Beschreibung: Basset Hound

Wer eine Meute Basset Hounds besucht, wird innerhalb weniger Minuten begeistert sein: Die attraktiven Jagdhunde verfügen über Temperament, Kondition und eine überraschende Bewegungsfreude.


Die Persönlichkeit des Basset Hounds

Da Basset Hounds eigentlich Meutehunde sind, schätzen sie den Kontakt zu Artgenossen. Das Zusammenleben mit mehreren anderen Basset Hounds kommt ihren natürlichen Bedürfnissen entgegen. Dennoch ist es auch denkbar, einen Basset Hound als Einzeltier zu halten. Dann sollte jedoch gewährleistet sein, dass der Hund nie lang allein ist. Basset Hounds sind überhaupt nicht gern allein. Sie sollten nicht länger als zwei bis vier Stunden sich selbst überlassen bleiben und möglichst – abgesehen vom engen Familienanschluss – auch einen Garten zur Verfügung haben. Ein Basset Hound folgt seinem Besitzer auf Schritt und Tritt. Die Hunde mögen keine geschlossenen Türen und wollen am liebsten immer bei ihrer Bezugsperson sein. Mit einem Basset Hound ist man nie mehr allein.


Vorlieben, Erziehung und Pflege des Basset Hounds

Basset Hounds sind gute Familienhunde: Sie haben ein überaus liebenswertes Wesen. Sie wirken gelassen, sind überaus anhänglich und niemals aggressiv oder ängstlich. Die charmanten Niederläufer sind ausgesprochen zuverlässig, anpassungsfähig und gutmütig. Sie lieben den engen Kontakt zu ihrer Familie und erweisen sich auch Kindern gegenüber als geduldig und tolerant. Das eigensinnige Wesen des Basset Hounds erfordert allerdings eine konsequente Erziehung. Der selbstbewusste Vierbeiner muss von klein auf lernen, wo seine Grenzen sind. Es heißt immer, Basset Hounds seien schwer erziehbar. Sicher ist allerdings, dass Verständnis und Einfühlungsvermögen die besten Voraussetzungen sind, um auch einen Basset Hound erfolgreich zu erziehen. Das Fell ist pflegeleicht. Augen und Ohren bedürfen regelmäßiger Kontrolle.


So sieht der Basset Hound aus

Basset Hounds sind kräftige, niederläufige Hunde, die nach Gewicht und Knochenstärke zu den mittelgroßen Hunderassen zählen. Die durchschnittliche Widerristhöhe beträgt 33 bis 38 Zentimeter. Der Körperbau sollte Substanz vermitteln und ausgewogen sowie voller Qualität sein. Lose Haut ist erwünscht. Die lose Kopfhaut und die langen Ohren betonen den rassetypischen melancholischen Gesichtsausdruck, der von Liebhabern der Rasse so geschätzt wird. Der Körper des Basset Hounds ist lang und tief. Das ideale Gewicht liegt bei 30 bis 32 Kilogramm (Rüden) und 25 bis 28 Kilogramm (Hündinnen). Grundsätzlich unterscheidet man bei Basset Hounds drei Farbschläge: dreifarbig (schwarz-braun-weiß), mit geschlossener roter Decke (Rotmantel) und die Farbe Hellrot mit Weiß. In der Regel sind Basset Hounds dreifarbig oder zweifarbig. Allerdings ist jede andere Laufhundfarbe zulässig. Das fließende Gangwerk ist eine wichtige Voraussetzung für freie Bewegungsabläufe. Insgesamt ist ein Basset Hound aus guter Zucht ein toller Partner, der mit seinem Charme jeden um die Pfote wickelt.


Die Herkunft des Basset Hounds

Basset Hounds sind aus alten Jagdhunde-Linien hervorgegangene Laufhunde, die für die Meutehaltung prädestiniert sind. Sie verfügen über einen ausgezeichneten Spürsinn und zeichnen sich durch eine bedächtige, spurtreue Nachsuche aus. Selbst im dichtesten Dickicht stellen sie ihre jagdlichen Fähigkeiten unter Beweis. Für Nicht-Jäger kann ein Hund mit einer ausgeprägten jagdlichen Motivation ein Problem sein. Nimmt der Vierbeiner mit dem sensiblen Näschen eine Spur auf, besteht die Gefahr, dass er sie begeistert verfolgt und sich wenig um die Signale seines Besitzers kümmert. Unter Umständen verschwindet der Hund im Dickicht und taucht erst nach Tagen wieder auf. All das ist mit einer guten Ausbildung und einem umsichtigen Besitzer kein Problem – das wirkliche Problem nahte allerdings mal von ganz anderer Seite: In den 70er Jahren vollzog sich eine bedenkliche Entwicklung: Der Basset Hound avancierte zum Modehund und unterlag dem Einfluss skrupelloser Vermehrer, die eine große Anzahl der begehrten Rassehunde produzierten, ohne dabei die Gesundheit der Hunde im Auge zu behalten. Wachstumsprobleme, Augenkrankheiten und eine Vielzahl weiterer Defekte brachten die Bassets in Verruf. Seit Anfang der 90er Jahre ist eine deutliche Qualitätsverbesserung der Rasse zu beobachten. In den Anfangsjahren importierte viele Züchter Basset Hounds aus britischen Blutlinien, was sich als sehr positiv erwies. Heute importieren Züchter vorwiegend Basset Hounds aus dem west- und nordeuropäischen Ausland, auch aus Russland.

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