Barsoi

Barsoi

Ursprungsland
Gemeinschaft unabhängiger Staaten
Standardnummer
193
Widerristhöhe
Rüden: 75-85 cm, Hündinnen: 68-78 cm
Verwendung
Jagdwindhund Renn- und Coursing Hund.
FCI-Gruppe 10
Windhunde
Sektion 1 Langhaarige oder befederte Windhunde. Ohne Arbeitsprüfung.

Beschreibung: Barsoi

In seiner Heimat Russland heißt der Barsoi „Psovaja Borzaya“, was sich mit „flink“ oder „schnell“ gleichsetzen lässt. Und genau das ist der bei den Großfürsten einst so beliebte Jagdhund, der traditionell sogar bei der Hatz von Wölfen überzeugte.


Die Persönlichkeit des Barsois

Sein Wesen ist eher ruhig und zurückhaltend. Dennoch schätzt der Barsoi einen engen Kontakt zu seiner Familie. Selbstsicherheit und Unerschrockenheit gehören ebenfalls zu seinen Eigenschaften. Auf der Jagd beweist der elegante Russe ein gutes Auge und eine außerordentliche Schnelligkeit, die sich insbesondere auf kurzen Distanzen bewährt.


Vorlieben, Erziehung und Pflege des Barsois

Barsois bewegen sich gerne und schätzen es, als vollwertige Familienmitglieder am Leben teilzuhaben. Wenn man sie von klein auf daran gewöhnt, verbringen die edlen Windhunde auch einige Stunden alleine Zuhause. Zuviel Einsamkeit oder gar eine Zwingerhaltung sind ihnen unerträglich. Als Begleithund erweist sich der Barsoi als feinfühliger Kamerad, der seinem Menschen viel Zuneigung schenkt. Der angeborenen Lauffreude bietet Coursing den idealen Rahmen. Die meisten Barsois betreiben diesen Sport voller Begeisterung. Auch Windhundrennen sind ganz nach Geschmack der pfeilschnellen Jäger. Die Erziehung des Barsois erfordert Verständnis für die rassetypischen Eigenschaften und viel Liebe. Blinden Gehorsam oder Unterordnung sind von dem stolzen Russen nicht zu erwarten. Einfühlsam behandelt, verhält sich der Barsoi edel und würdevoll. Das lange feine Haar bedarf regelmäßiger Pflege.


So sieht der Barsoi aus

Ihre Proportionen sind ausgeglichen. Die Eleganz und Harmonie ihrer Bewegungen sind einzigartig. Mit bis zu 80 Zentimetern Größe sind Barsois imposante Erscheinungen der Hundewelt. Hinzu gesellt sich das reichliche, seidige Haarkleid in herrlichen Schattierungen von Reinweiß mit roten, grauen, schwarzen oder gestromten Platten bis hin zur einfarbig gemantelten Variante. Typisch ist außerdem die schöne Halskrause. Der Kopf des Barsois sitzt auf einem langen Hals, ist sehr schmal und lang. Er weist keinen Stopp auf. Die feinen Ohren sind nach hinten gefaltet. Ein schmaler Körper, ein bogenförmiger Rücken, eine tiefe Brust und ein aufgezogener Bauch gehören ebenfalls zum Rassebild. Die Läufe des Barsois sind lang, gut gewinkelt und bemuskelt.


Die Herkunft des Barsois

Bereits im 15. Jahrhundert erfreute sich der Barsoi in Russland großer Wertschätzung. Man nutzte ihn für die Jagd auf Hasen, Antilopen, Füchse und Wölfe. Zaren und Großfürsten schmückte sich mit Barsois. Einige hielten bis zu 500 Hunde gleichzeitig in luxuriösen Zwingeranlagen. Um 1900 galt der Barsoi als Verkörperung des Windhundes. Die Russische Revolution und die damit einhergehenden Veränderungen im Heimatland, erschwerten die Zucht und Haltung des edlen Jägers. Gleichzeitig etablierten sich in zahlreichen anderen europäischen Ländern Zuchten.

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