American Staffordshire Terrier

American Staffordshire Terrier

Ursprungsland
Vereinigte Staaten von Amerika
Standardnummer
286
Widerristhöhe
Rüden: 46-48 cm, Hündinnen: 43-46 cm
FCI-Gruppe 3
Terrier
Sektion 3: Bullartige Terrier. Ohne Arbeitsprüfung.

Beschreibung: American Staffordshire Terrier

Sein Körperbau ist der eines Athleten und sein Mut kennt keine Grenzen. Eigenschaften, die den muskulösen Amerikaner für viele Sparten des Hundesports prädestinieren. Wobei der unerschrockene Wachhund innerhalb seiner Familie auch sehr anhänglich, verschmust und überaus verspielt ist.


Die Persönlichkeit des American Staffordshire Terriers

Seinem Blick entgeht nichts. Und er wacht mit Argusaugen über seine Familie. Im Kreise seiner Lieben ist er auch offen für Streicheleinheiten, ausgelassenes Spiel und jede Form der Zuwendung. Wird er herausgefordert, ist er nicht zu unterschätzen, was einen verantwortungsvollen und hundeerfahrenen Besitzer zur wichtigen Haltungs-Voraussetzung macht.


Vorlieben, Erziehung und Pflege des American Staffordshire Terriers

Familienanschluss ist für einen American Staffordshire Terrier ebenso wichtig wie körperliche Auslastung und eine gründliche Sozialisierung. Es ist ratsam, mit ihm von klein auf Welpen-Spielstunden und Basis-Erziehungskurse aufzusuchen. Seiner Kraft lässt er gerne beim Hundesport freien Lauf. Die Pflege des kurzen, steifen Fells ist simpel. Gelegentliches Bürsten reicht. Wobei das kurze, harte Haar gerne an Kleidung und Autositzen haftet.


So sieht der American Staffordshire Terrier aus

Größe und Kraft zeichnen den American Staffordshire Terrier aus. Rüden erreichen eine Größe von 43 bis 46 Zentimetern. Hündinnen sind zwischen 46 und 48 Zentimetern groß. Sein solides Gebäude zeigt viele Muskeln, wirkt dabei aber nicht schwerfällig. Der federnde Bewegungsablauf passt gut dazu. Ein untersetzter, gedrungener Körperbau ist erwünscht. Die verhältnismäßig kurze Rute sitzt tief und läuft zu einer feinen Spitze aus. Das Fell des Terriers ist kurz, dicht, griffig und glänzend. Der Standard lässt alle Farben (einfarbig, mehrfarbig oder gefleckt) zu. Allerdings sollte der Weißanteil des Fells keinesfalls 80 Prozent überschreiten. Black-and-Tan und eine Leberfarbe sind unerwünscht.


Die Herkunft des American Staffordshire Terriers

Der Ursprung dieser Rasse geht auf den Import englischer Staffordshire Bull Terrier zurück, die um 1870 nach Amerika gelangten. Dies war die Blütezeit des Hundekampfes. Es gibt zahlreiche Belege, dass die damals noch als „Bull-and-Terrier“, „Half-and-Half“, „American Bull Terrier“ und „Pit Bull Terrier“ bezeichneten Vorfahren des American Staffordshire Terriers zum Hundekampf eingesetzt wurden. Der sprichwörtliche Mut und der ausgeprägte Wachinstinkt der aus England importierten Hunde und der daraus entstandenen Kreuzungen ebnete auch den Weg zu einem weiteren Einsatzbereich: Es gab zunehmend Siedler, die den kräftigen, aufmerksamen Vierbeiner als Wachhund schätzten und ihn vielseitig auf dem Farmgelände einsetzten.1900 erfolgte das Verbot für Hundekämpfe. Das offizielle Veto schuf die Grundlage für eine auf ein verträgliches Wesen und auf Schönheit abzielende Zucht. Eine Gruppe amerikanischer Züchter setzte sich für die Förderung der positiven Eigenschaften der Rasse ein und erzielte bald Erfolge. Der Phänotyp der in Amerika gezüchteten Hunde wich immer stärker von den aus England stammenden Staffordshire Terriern ab: Die Amerikaner legten vermehrt Wert auf große Hunde. Die Anerkennung des American Staffordshire Terriers durch den American Kennel Club (AKC) im Jahre 1936 ebnete endgültig den Weg für eine seriöse Zucht mit Fokus auf einen familientauglichen Staffordshire Terrier. Auf den ersten Ausstellungen stellte man die Rasse unter dem Namen Staffordshire Terrier vor. Der Zusatz American erfolgte erst Anfang der 70er Jahre, um die neu anerkannte Rasse des englischen Staffordshire Bull Terriers von der amerikanischen Variante abzugrenzen. Inzwischen blicken wir auf eine viele Jahrzehnte währende American-Staffordshire-Terrier-Zucht zurück, die ihre Schwerpunkte auf Körperbau, Wesen, Gesundheit und Beweglichkeit setzt.

Wichtig: American Staffordshire Terrier sind seit 2001 vom Hundeverbringungs- und Einfuhrbeschränkungsgesetz (HundVerbrEinfG) betroffen: Sie dürfen nicht aus dem Ausland nach Deutschland eingeführt oder verbracht werden. Die Haltung der Rasse unterliegt vom jeweiligen Bundesland abhängigen Auflagen.

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