American Foxhound

Details
Züchter mit Welpen

American Foxhound

Ursprungsland
Vereinigte Staaten von Amerika
Standardnummer
303
Widerristhöhe
Rüden: 56 cm, Hündinnen: 52 cm.
Verwendung
Laufhund Der American Foxhound ist ursprünglich ein Jagdhund, wobei er vor allem als Meutehund eingesetzt wird;
FCI-Gruppe 6
Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen
Sektion 1.1 Grosse Laufhunde. Mit Arbeitsprüfung.

Beschreibung: American Foxhound

Seine Geschichte ist eng mit den amerikanischen Südstaaten und der Parforce-Jagd auf Füchse verbunden. Anfangs maßgeblich von der Zucht des ersten US-Präsidenten George Washington beeinflusst, entwickelte sich der American Foxhound zum Nationalhund Virginias.


Die Persönlichkeit des American Foxhound

Schnelligkeit, Ausdauer und Arbeitswille zeichnen den American Foxhound aus. Er ist ein typischer Meutehund, der sich unter Seinesgleichen und bei der Jagd am wohlsten fühlt. Dabei ist er unabhängig, hoch sozial gegenüber Artgenossen und zielorientiert. Als Familienhund eignet er sich nur sehr bedingt. Weder die Einzelhaltung noch eine für Familienhunde erforderliche Führigkeit sind nach seinem Geschmack.


Vorlieben, Erziehung und Pflege des American Foxhound

American Foxhounds stellen hohe Ansprüche an ihre Halter. So umgänglich und angenehm diese Hunde bei optimaler Auslastung sind, so ungehalten und unleidlich vermögen sie bei Unterbeschäftigung zu werden. Ihre hohe jagdliche Passion bedarf eines entsprechenden Know-hows des Besitzers und das herrliche Geläut, das tiefe Gebell, das Foxhound-Liebhaber ins Schwärmen versetzt, stößt bei manch einem Nachbarn auf absolutes Unverständnis. Die Erziehung von Meutehunden ist eine Herausforderung. Denn sie sind selbstbewusst, eigensinnig und auch stur. Die Pflege des für Jagdhunde typischen Haarkleids ist einfach. Gelegentliches Bürsten reicht allemal aus.


So sieht der American Foxhound aus

Rüden erreichen eine Größe von 56 bis 63,5 Zentimetern. Hündinnen sollten nicht kleiner als 53 Zentimeter und nicht größer als 61 Zentimeter sein. Das dichte, harsche Jagdhundehaar ist mittellang. Der Standard erlaubt alle Farben. Auffallend ist der recht lange Kopf mit dem leicht gewölbten Hinterhaupt. Die langen Ohren sind tief angesetzt und sollten – wenn man sie nach vorne bewegt – möglichst bis zur Nasenspitze reichen. Große, sanfte Augen mit einer freundlich-milden Ausstrahlung sind typisch für die Rasse. Sie sind stets braun oder haselnussbraun.

Die Beine des American Foxhounds sind länger und feinknochiger als die des nah verwandten English Foxhounds. Seine Rute ist mäßig hoch angesetzt und wird leicht gekrümmt über den Rücken geneigt getragen.


Die Herkunft des American Foxhound

Der erste US-Präsident, George Washington, gilt hinlänglich als Prototyp des Amerikaners. Dabei fühlte er sich – wie zahlreiche andere reiche Plantagen-Besitzer Virginias und weiterer Südstaaten – auch als Brite. Englische Traditionen wie das klassische Pianospiel, traditionelle englische Tänze und britisches Porzellan gehörten ebenso zum Lebensstil auf seinem Gut Mount Vernon wie die englische Fuchsjagd. Washington galt als begeisterter Anhänger der Parforce-Jagd auf den Fuchs. Auf der Basis englischer Foxhounds züchtete er in Virginia erfolgreich Meutehunde. Sein französischer Freund Marquis de Lafayette stellte ihm zudem Laufhunde aus Frankreich zur Verfügung, die ebenfalls in Washingtons Zucht Einsatz fanden. Er war nicht der einzige Züchter, beeinflusste die Zucht des American Foxhounds – gerade in der Anfangsphase - jedoch maßgeblich. Nach der Kolonialzeit erfolgte eine Verfeinerung der Zucht und der Unterschied zum English Foxhound wuchs weiter. Die Parforce-Jagd mit Meutehunden gehörte bis zum großen Bürgerkrieg, dem Civil War (1861-1865), zu den Lieblings-Freizeitaktivitäten wohlhabender Südstaatler. Heute ist der American Foxhound der Nationalhund des Staates Virginia.

Ausführliche Informationen zu Ernährung, Erziehung, Gesundheit und vielen anderen Themen rund um den Hund finden Sie auf www.partner-hund.de

Premium Partner



Partner

Top