Airedale Terrier

Airedale Terrier

Ursprungsland
Grossbritannien (UK)
Standardnummer
7
Widerristhöhe
Rüden: 58-61 cm, Hündinnen: 56-59 cm
Verwendung
Terrier
FCI-Gruppe 3
Terrier
Sektion 1: Hochläufige Terrier. Arbeitsprüfung fakultativ.

Beschreibung: Airedale Terrier

Er vereint Eleganz und Robustheit. Sein liebenswertes Wesen ist ebenso rassetypisch wie seine Vielseitigkeit. Der Airedale Terrier lässt keine Wünsche offen - ob als Familien- oder Sporthund.


Die Persönlichkeit des Airedale Terriers

Heute leben die meisten Airedales als Familienhunde, wo sie Groß und Klein glücklich machen. Trotz seines Temperaments gilt der nervenstarke Terrier als sehr umgänglich. Er ist ausgesprochen lernfreudig, was seine Ausbildung in den verschiedensten Bereichen begünstigt. So tolerant sich der Airedale im Umgang mit Kindern zeigt, so wachsam ist er, wenn es gilt, Haus und Hof zu schützen. Eine gute, aber nicht übertriebene Wachsamkeit ist der Rasse angeboren.


Vorlieben, Erziehung und Pflege des Airedale Terriers

Ein reger Geist will auch beschäftigt werden, deshalb sollten Airedales ausreichend Bewegung und Abwechslung bekommen: Spaziergänge, neben dem Fahrrad hertraben, den Zweibeiner beim Joggen begleiten. Neben dem Pferd herlaufen, auf dem Agilityplatz Sprungvermögen und Gespür für die richtige Taktik beweisen... Es gibt kaum eine Freizeitbeschäftigung, für die sich der sportliche Terrier nicht begeistert. Auch im professionellen Einsatz erfüllen die mit einem ausgesprochenen Sinn für clowneske Einlagen ausgestatteten Hunde alle Anforderungen: Sie gehören in Deutschland zu den anerkannten Diensthundrassen und sind auch oft im Vielseitigkeitssport zu finden. Airedale Terrier sind recht leicht erziehbar. Übertriebene Strenge, harte Worte oder gar grobe Behandlungen stoßen bei ihnen jedoch auf taube Ohren. Mit liebevoller Konsequenz hingegen lässt sich bei einem Airedale fast alles erreichen. Er ist eine treue Seele und möchte seinem Besitzer von Natur aus gefallen. Bei korrekter Behandlung vollbringt der elegante Brite auf vielen Gebieten wahre Höchstleistungen. Selbst die angeborene jagdliche Passion, die bei vielen Vertretern dieser Rasse nach wie vor ausgeprägt ist, lässt sich durch eine einfühlsame, konsequente Erziehung gut steuern.
Airedale Terrier sind rauhaarig und haben hartes, drahtiges Deckhaar. Die unter dem Deckhaar liegende weiche, flaumige Unterwolle ist kürzer und bietet Schutz vor Kälte und Nässe. Damit das attraktive Haarkleid auch ansehnlich bleibt, sollte man es circa alle drei Monate trimmen. Das Fell des Hundes sollte nicht geschoren werden, weil es dadurch seine typische Fellfarbe einbüßt und außerdem weich und struppig wird. Regelmäßig getrimmt, haart das Fell so gut wie nicht.


So sieht der Airedale Terrier aus

Mit bis zu 61 Zentimetern Widerristhöhe ist er der größte Vertreter der englischen Terrierrassen und hat einen kompakten, muskulösen Körperbau. Das Gangwerk ist raumgreifend mit viel Schub aus der Hinterhand. Die hoch angesetzte Rute wird fröhlich getragen. Das harte, dichte, drahtige Haarkleid besteht aus straffem Deckhaar und kurzer, weicher Unterwolle. Ein schwarzer oder gräulicher Sattel ist rassetypisch wie auch die gleichfarbigen Partien am Nacken und an der Oberseite der Rute. Ansonsten ist der Airedale Terrier lohfarben.


Die Herkunft des Airedale Terriers

Seine Eleganz und sein tadelloses Wesen bescherten ihm schon früh den Titel „König der Terrier“. Der aus dem mittelenglischen Tal der Aire stammende Familienhund ist aus Kreuzungen vieler verschiedener Rassen entstanden. Otterhounds und mehrere Terrierrassen trugen zu seiner Entstehung bei. Auch Collies sollen mitgemischt haben. Selbst wenn sich im Nachhinein gar nicht mehr jede einzelne Rasse nachvollziehen lässt, ist eines sicher: Damals entstand ein wasserliebender und jagdlich motivierter Hund, der sich anfangs Bingley Terrier nannte und in den verschiedensten Bereichen eingesetzt wurde. Vermutlich ist es gerade dieser Vielseitigkeit zuzuschreiben, dass Airedale Terrier schnell auch für andere Einsatzbereiche entdeckt wurden. Intelligent und überaus robust bewährten sie sich als Sanitäts- und Meldehunde während der Weltkriege. Später folgten viele weitere Aufgaben: Sei es als Blindenführhund, Schutzhund, Rettungshund, Lawinen- oder Familienhund.

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