Ganz schön clever!
Die Rasse des Monats: Foxterrier
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Foxterrier
Foxterrier
Ganz schön clever!
Er ist clever, klug, gewitzt und unwiderstehlich charmant. Dabei versteht es der Foxterrier, seinen edlen Kopf gekonnt durchzusetzen. Durch und durch ein Jagdhund, erweist er sich auch als toller Familien- und Begleithund. Tägliche Auslastung von Kopf und Körper sind jedoch ein Muss, wenn der pfiffige Terrier nicht jagen darf. Er ist Hund gewordene Lebhaftigkeit, bewegt sich blitzschnell, hat stets einen wachsamen Ausdruck und wirkt gespannt vor Erwartung. Dabei ist der Foxterrier freundlich, aufgeschlossen und furchtlos.
Sie sprudeln vor Lebensfreude. Dazu passt ihre Energie, die mit Gewitztheit und jeder Menge Charme einhergeht. Foxterrier - egal, ob Glatthaar- oder Drahthaar-Foxterrier - sind lebhaft, unternehmungslustig und jagdlich hoch passioniert. Blitzschnelle Bewegungen, Wachsamkeit und Furchtlosigkeit sind ebenso rassetypisch wie ein freundliches Wesen und Aufgeschlossenheit. Wer nicht mit seinem Foxterrier jagt, sollte für entsprechende Alternativen sorgen, damit sich der agile Vierbeiner aus England auch wohlfühlt.
Fotos: © Deutscher Foxterrier-Verband e.V.
Vielseitiger Jagdgebrauchshund
Früher galt die Baujagd als Haupteinsatzgebiet des Foxterriers. Um einen wehrhaften Fuchs aus der Erde zu treiben, bedarf es großen Mutes und einer unerschütterlichen Entschlossenheit. Diese Eigenschaften bringen Foxterrier auch heute noch mit, was ihre Beliebtheit im Kreise der Jägerschaft nach wie vor beflügelt. Als vielseitiger Jagdgebrauchshund überzeugt der Foxterrier - außer bei der Baujagd - auch auf Stöber- und Drückjagden. Er apportiert zuverlässig, punktet bei der Nachsuche und behauptet sich entschlossen bei der Wasserarbeit.
Familienhund
Das überaus angenehme Wesen des Foxterriers führte - in Kombination mit seinem ansprechenden Äußeren - auch dazu, dass der pfiffige Vierbeiner heutzutage als Familienhund beliebt ist. Kindern gegenüber verhält er sich freundlich und erweist sich als umsichtiger Spielkamerad. Dennoch sollte man auch einen Foxterrier nie unbeaufsichtigt mit kleinen Kindern spielen lassen und den Nachwuchs in einem respektvollen Umgang mit dem Partner Hund schulen.
Die Fröhlichkeit und ein bisweilen geradezu amüsantes Wesen machen den lebhaften Briten zu einer echten Bereicherung des Familienlebens. Mit ihm gibt es stets etwas zu Schmunzeln... Darüber hinaus ist der Foxterrier anpassungsfähig und somit auch als treuer Begleiter älterer Menschen geeignet, wobei das Bewegungsbedürfnis der aktiven Rasse berücksichtigt werden sollte.
Sportlich und vielfältig begabt
An Energie und Köpfchen mangelt es dem Foxterrier nicht. Deshalb eignen sich als Sport- und Freizeitbeschäftigung alle Aktivitäten, die Kopf und Körper fordern. Am Fahrrad oder beim Joggen erweisen sich Foxterrier als ausdauernde Begleiter. Wer dem Reitsport frönt, findet in dem kleinen Jagdhund einen treuen Partner auf Ausritten. Beim Dog Frisbee wirbelt der kleine Jagdhund schier unermüdlich durch die Luft und apportiert die geworfenen Scheiben mit Feuereifer. Auf dem Agilityplatz stellt der Foxterrier Geschwindigkeit, Wendigkeit und Sprungvermögen unter Beweis. Auch Flyball kommt seinem Temperament entgegen. Dass er sich sehr gut ausbilden lässt und gerne mit seinem Menschen kooperiert, zeigt der Foxterrier beispielsweise bei der Hundesportart Obedience. Die Dummyarbeit gehört zu den Beschäftigungen, die eine rassespezifische Alternative zum jagdlichen Einsatz darstellen. Auch eine Ausbildung als Rettungs- und Therapiehund ist möglich. Trick Dogging und anspruchsvolle Spiele für Hunde sind ebenfalls nach Geschmack des klugen Foxterriers.
Ausbildung
Auch wenn der Foxterrier eine umgängliche Persönlichkeit mit sich bringt, erzieht er sich nicht von selbst. Eine gute Basis-Erziehung ist ebenso empfehlenswert wie eine jagdliche Ausbildung oder eine entsprechende Alternativ-Ausbildung wie zum Beispiel die Dummyarbeit. Im Umgang mit dem Foxterrier sind Konsequenz und Fairness gefragt. Der selbstbewusste Engländer schätzt Herausforderungen und zögert nicht, eigene Entscheidungen zu treffen, sollte er den Status seines Menschen aufgrund von Inkonsequenz in Frage stellen. Klare Regeln, die es ausnahmslos zu befolgen gilt, sind eine gute Basis für ein harmonisches Zusammenleben mit einem Foxterrier.
Fellpflege
Drahthaarige Foxterrier haben ein hartes, von Natur aus schmutzabweisendes Haarkleid. Dennoch bedarf die Rasse kontinuierlicher Pflege, um ihren typischen Look zu erhalten. Regelmäßiges Trimmen erhält die Felltextur und Farbintensität. Wie man einen Foxterrier trimmt, lässt man sich am besten vom Züchter oder erfahrenen Haltern dieser Rasse zeigen. Alternativ gibt es Hundefrisöre, die das Trimmen übernehmen. Die drahtige Textur des Haarkleids geht mit viel Dichte einher. Auf dem Rücken und an der Vor- sowie Hinterhand ist das Fell härter als an den Seiten des Körpers. Auch die kurze, weiche Unterwolle gehört zum typischen Haarkleid des Foxterriers (Drahthaar), der überwiegend weiß mit schwarzen, schwarz und lohfarbenen Abzeichen oder lohfarbenen Abzeichen ist. Beim glatthaarigen Foxterrier reicht gelegentliches Bürsten, um einen gepflegten Look zu wahren. Sein Fell ist gerade, flach anliegend, glatt, hart, dicht und füllig. Auch beim glatthaarigen Foxterrier herrscht die Farbe Weiß vor — entweder einfarbig oder mit lohfarbenen, schwarz mit lohfarbenen oder schwarzen Abzeichen.
Kraftpaket
Knochenstärke und Kraft sind markante Rassemerkmale des — niemals plump oder schwer wirkenden — Foxterriers, worüber der verhältnismäßig kleine Rahmen des Hundes nicht hinwegtäuschen sollte. Die Ausgewogenheit des Körperbaus gilt auch für das Verhältnis vom Schädel zum Vorgesicht. Der gesamte Körperbau des Foxterriers strahlt Aktivität und Lebhaftigkeit aus. Im Stand sieht er idealerweise wie
ein gutes Jagdpferd aus und deckt dabei viel Boden ab. Foxterrier bewegen sich mit geradeaus und parallel zueinander arbeitenden Vorder- und Hinterläufen. Die geschmeidige Hinterhand verleiht allen Gangarten einen guten Schub.
Wie wir wurden, was wir sind
England ist die Heimat des Foxterriers — eine Herkunft, die er sich mit zahlreichen anderen Terrierrassen teilt. Mitte des 19. Jahrhunderts bewundern die Besucher einer Rassehundausstellung in Großbritannien den ersten Rassevertreter: Diesen ziert ein glattes Haarkleid. Bis auch drahthaarige Foxterrier die Herzen der Hundefreunde begeistern, wird noch etwas Zeit vergehen. Sie werden erstmals in den 1870er Jahren vorgestellt. Zu Beginn der Zucht sind Foxterrier fast vollständig weiß. Sie finden Einsatz beim so genannten Fuchssprengen — sie dringen in die Bauten ein und treiben die Füchse hinaus vor die Flinten der Jäger. (Daher auch der Name der Rasse: Fox = Fuchs und Terra = Erde.) Der jagdliche Einsatz bestimmt die Zuchtauslese, bei der Funktionalität und Gesundheit oberste Priorität genießen. 1876 erfolgt in England die Gründung des „Fox Terrier Clubs“, der die Standards für den Glatthaar- und den Drahthaar-Foxterrier festlegt. 1889 folgt die Gründung des „Deutschen Foxterrier-Klubs“ (DFK), der das Stammbuch herausbringt. 1909 schließen sich der DFK und verschiedene regionale Klubs zum Deutschen Foxterrier-Verband zusammen, dem zukünftig die Führung des Zuchtbuchs obliegt. Der Drahthaar-Foxterrier läuft dem zuvor beliebteren Glatthaar-Foxterrier schon bald den Rang ab. In den 1920er Jahren avanciert er sogar zum Modehund.
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