Hervorragender Erfolg der Deutschen Mannschaften bei der FCI-Team Weltmeisterschaft in Tschechien

Im Rhythmus von zwei Jahren findet die Weltmeisterschaft im FCI-Mannschaftswettbewerb für Rettungshunde statt. Ausrichter in diesem Jahr war die tschechische Rettungsbrigade SZBK unter der Leitung von Helena Sabatova. Rettungshundeteams aus den Ländern Japan, Schweden, Italien, Österreich, Finnland, Belgien, Frankreich, Ungarn, Tschechische Republik und Deutschland stellten sich in diesem Jahr diesem anspruchsvollen, 3 Tage andauernden Wettkampf.

In den Sparten Fährten-, Flächen- und Trümmersuche kämpfen jeweils drei Hundeführer/innen und ein Teamleiter um Titel und Platzierungen. Die Hunde verschiedener Rassen müssen anspruchsvolle Aufgaben erfüllen.

Die FCI-Rettungshundekommission hatte als internationale Prüfungsrichter berufen:
Oberrichter Detlef Kühn, (Deutschland), in der Fährte José Buggenhout (Belgien), in den Trümmern Willem Babicka (Tschechische Republik), in der Flächensuche Digna Schoonenboom (Niederlande) / Matjaz Zanut (Slowenien) in Unterordnung und Gewandtheit Walter Hoffmann (Deutschland).

Der feierlichen Eröffnungsfeier folgt die Auslosung am Vorabend der Veranstaltung. Am frühen Morgen des nächsten Tages beginnen die jeweiligen Einsätze der Hunde.

Die Fährtenhunde haben die Aufgabe, über eine Distanz von rd. 2 km auf schwierigem, wechselndem Gelände nach drei Stunden die vermisste Person zu finden.
In einem dicht bewachsenen und phasenweise schwer zu durchdringenden Waldgebiet, rd. 50.000 m² groß, muss das Team in der Flächensuche drei vermisste Personen finden.
Im rd. 5.000 m² großen Trümmeranlage kommen dann Spezialisten zum Einsatz. In der Trümmersuche ist der Anspruch, 3 Personen zu orten und zielorientiert anzuzeigen.
Ein herausragender Anspruch ist dann das sogenannte TOP-Team, weil alle drei Hunden alle Sparten absolvieren. Alle Teams haben dann auch die Aufgabe, gemeinsam in Unterordnung und Gewandtheit, die auf einer Sportanlage des Veranstalters durchgeführt wird, nach eigener Chorographie eine Vielzahl von anspruchsvollen, nach Punkten bewerteten Übungen zu absolvieren. Voraussetzung dafür ist eine hohe Sozialverträglichkeit der Hunde untereinander, eine gute Ausbildung, sowie eine harmonische Darbietung.

Gestartet sind 24 Teams, und zwar jeweils 9 in Trümmer- und Flächensuche, 3 in der Fährtensuche und 3 TOP-Teams, insgesamt 72 Hundeführer/innen und 24 Teamleiter. Die VDH-Teams aus Deutschland haben für alle vier Sparten Teams an den Start gebracht und damit die Chance genutzt, sich in jeder Sparte zu platzieren.

Bei idealen Witterungsbedingungen über alle Veranstaltungstage entwickelt sich zwischen den Mannschaften ein spannender Wettkampf, bis dann letztlich die Reihenfolge der Platzierungen feststand. Zwischenzeitlich nutzen einige Teams die freie Zeit zum Erfahrungsaustausch untereinander mit dem Ziel, im Einsatz für die Rettung von in Not geratenen Menschen noch effektiver zu sein.

Mit einer stimmungsvollen Siegerehrung endet die Veranstaltung. Stolz präsentieren die Sieger und Platzieren ihre Trophäen und genießen den Beifall der Anwesenden. Das deutsche VDH-Team erringt mit guten Ergebnissen hohe Platzierungen.

In den frühen Nachmittagsstunden treten die Teilnehmer ihre Heimreise an. Bleiben wird eine gute Erinnerung an die wieder einmal interessante, spannende FCI-Team Weltmeisterschaft für Rettungshunde.

Walter Hoffmann

Bild 1:
Das deutsche Team erringt mit guten Ergebnissen hohe Platzierungen.

Oberrichter Detlef Kühn und das gesamte deutsche VDH-Team mit 4 Mannschaften

Bild 2:
Die Veranstaltung wird feierlich eröffnet

Bild 3:
Sieger in der Fährtensuche
1. Deutschland; Teamleiter Albrecht Josenhans (SV)
    mit (vlnr)
    Sabrina Czaplewski (SV) mit
                            Gisela vom Dorneburger Bach
    Christa Steinborn (RHS Isar) mit
                          Djuma aus der Wallapampa
    Christine Colligs (SV) mit
         Quentchen von den Wölfen
2. Tschechische Republik
3. Frankreich

Bild 4:
Sieger in der Flächensuche
1. Italien 1;
2. Deutschland
Teamleiterin Wiebke Langhans (DVG) mit (vlnr)
    Carsten Oje (SV) mit Delta aus der Wallapampa
    Ole Langhans DVG) mit
         Amaroq de la Frisone Liberte
    Sonja Schlamp (BRH) mit Nelly
3. Italien 2

 

Bild 5:
Sieger in der Trümmersuche
1. Belgien;
2. Italien
3. Deutschland; Teamleiterin Nadine Lammel
    (DVG) mit (vlnr)
    Hannah Schmidt (BRH) mit Kaya
    Jane Keller (DVG) mit
     Blaidd Louis a nordic Summoner´s Tale
    Barbara Pietrusky (DVG) mit
         Wanjeena´s Birgit

Bild 6:
Sieger in der TOP Wertung
1. Deutschland; Teamleiterin Dr. Isabella Kühn
    (BRH) mit (vlnr)
    Renate Eberts (DVG)  mit
         Lara Croft vom Räuberschlag
    Günter Scheid (SV) mit Gloria vom Prinzenrain
    Cornelia Höfler (BRH) mit Dark-Oro vom old
                                                      Baker´s House
2. Österreich
3. Tschechische Republik

Bild 7

 

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