Hoopers

Hoopers ist eine Hundesportart in der es darum geht, einen Hindernisparcours bestehend aus z.B. sogenannten Hoops, Tunnel, Tonnen und Gates fehlerfrei zu bewältigen. Eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund und ein hohes Maß an Geschicklichkeit im Team sind die wichtigsten Grundlagen für diesen Hundesport.

Aktuelles

Erste VDH Abschlussprüfung zur Hoopers-Wertungsrichterin

Am Wochenende 7./8./9. Oktober 2022 fanden beim PHV Lübeck und beim HSV Moosburg/Aich die ersten VDH Abschlussprüfungen der sechs im Frühling diesen Jahres gestarteten HoopersWertungsrichteranwärterinnen statt.

Alle Anwärterinnen hatten in der laufenden Prüfungssaison 2022 mehr als die geforderten Anwartschaften erfolgreich absolviert, so dass alle bestens vorbereitet ihre Abschlussprüfung antreten konnten.

Am Freitag wurde während einer mündlichen und schriftlichen Prüfung der fachliche Kenntnisstand abgefragt. Bei den am Samstag und Sonntag in Lübeck und Moosburg stattfindenden HoopersTurnieren mussten die Prüflinge eigenständig alle Aufgaben einer Hoopers-Wertungsrichterin erledigen, die von Beginn bis zur abschließenden Siegerehrung während eines Hoopers Turnieres anfallen. Diese Aufgaben sind das Briefing (Meldestelle, Helfer, Teams), zügiger und korrekter Aufbau der vorbereiteten Parcours, Bewertung der Teams in allen Prüfungsklassen sowie die abschließende Kontrolle der Einträge in die Leistungsurkunden.

Die vom VDH bestellten Prüfungskommissionen für Lübeck (Marion Buck und Manuela Bethke) und Moosburg (Sabine Novacek und Markus Zils) führten die VDH Abschlussprüfung durch und beurteilten gemeinsam die Leistungen der Anwärterinnen.

Alle Anwärterinnen haben die Abschlussprüfung mit einem bemerkenswert gutem Ergebnis bestanden. Wir gratulieren und wünschen allen ein gutes Händchen für ihre kommenden Richtereinsätze.

Somit sind ab jetzt insgesamt 36 Hoopers Wertungsrichterinnen und Hoopers Wertungsrichter von vier VDH Mitgliedsverbänden deutschlandweit im Einsatz.

 

Von links: Manuela Bethke, Elena Martin, Mandy Foltys, Nadine Schütt, Sandra Knips, Marion Buck

 

Von links: Markus Zils, Marie Fränkel, Dagmar Fauth, Sabine Novacek

Prüfungsvoraussetzungen in Zeiten von Corona, Neustart ab 01.07.2020

Auf Grund möglicher behördlicher Auflagen, die sich einschränkend auf Prüfungsabläufe im jeweiligen Sportbereich und bei der Durchführung von Begleithundprüfungen auswirken können, haben die jeweiligen VDH-Ausschüsse eine Zusammenstellung zu beachtender Punkte erstellt. Die Hinweise zur VDH BH/VT finden sich im Untermenü Gebrauchshundsport.

Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass sich um Empfehlungen handelt, die dann anwendbar sind, wenn entsprechend gesetzliche Regelungen oder lokale behördliche Auflagen dies erforderlich machen. Im Vorfeld der Veranstaltung sind notwendige Anpassungen bzgl. des Prüfungsablaufs immer auch mit dem eingeteilten Richter abzuklären.

Sollte es keinerlei Einschränkungen für die Durchführung der Prüfungen geben, ist diese selbstverständlich ohne jegliche Änderung in den Abläufen gemäß den gültigen Prüfungsordnungen durchzuführen.

Bitte denken sie daran, sich frühzeitig bei den zuständigen lokalen Behörden darüber zu informieren, wie zu verfahren sein wird, um Leistungsrichter, Helfer, Stewards und auch die Teilnehmer der Prüfung bereits im Voraus vollumfänglich informieren zu können.

Für wen ist Hoopers geeignet ?

Copyright: Marion Röstel

Hoopers ist für Jedermann und "Jederhund" geeignet! Alter, Rasse und Größe spielen so gut wie keine Rolle. Voraussetzung jedoch ist, dass die Hunde freudig mitarbeiten. Es ist auch für Hunde geeignet, die aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht (mehr) springen dürfen. Auch für Hundeführer, die nicht mehr ganz so “gut zu Fuß” sind, ist diese Sportart bestens geeignet.

Wie funktioniert Hoopers genau?

Wie im klassischen Agility gibt es auch hier einen Geräteparcours, der in einer bestimmten Reihenfolge vom Hund durchlaufen werden muss. Anders als im Agility muss der Hund in einem Hoopers Parcours nicht springen. Der Parcours ist in der Regel sehr weitläufig und besteht aus Bögen (Hoops), Tunneln, Tonnen (Barrels) und Zäunen (Gates). Die Reihenfolge, Distanz und Anzahl der Gräte richtet sich nach dem Können bzw. der Klasse des jeweiligen Hund-Mensch-Teams.
Eine große Besonderheit besteht darin, dass der Hundeführer NICHT mitläuft. Der Hundeführer bringt seinen Hund zu Beginn an den Start und begibt sich dann in seinen festgelegten Führbereich, den er während des Laufes nicht verlassen darf. Der Hund wird nur mit Körpersprache, Sicht- und Hörzeichen auf Distanz durch den Parcours geführt

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