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Windhundrennen

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14 Windhundrassen und vier Rassen der Gruppe 5 werden im Windhundsport im VDH zu Rennen und Coursings eingesetzt. Alle diese Rassen haben ein gemeinsames Merkmal, welches im englischen Begriff für die FCI-Gruppe 10 am besten verständlich ist: „Sighthounds“. Es bedeutet, dass diese Rassen ein Objekt – in der Vergangenheit das Jagdwild (vom Kaninchen bis hin zu Wölfen und Hirschen), heute Jagd-Attrappen – mit den Augen verfolgen. Bewegungen der Attrappe (Flucht) sind der Auslöser für die Hunde, dieses Objekt zu verfolgen. Nachdem diese Jagd auf lebendes Wild gesetzlich verboten wurde, lebten die Windhunde ihre Passion im organisierten Windhundsport aus. Zuerst durch die Engländer mit ihrer Wettleidenschaft, später übernommen von den Ländern in Mitteleuropa, wurde der Windhundsport immer populärer.

Windhundsport bestand in der Vergangenheit fast ausschließlich aus Windhundrennen auf festen Rennbahnen. In den letzten 12 Jahren hat sich jedoch eine zweite Windhund-Sportart nach vorn gearbeitet: das Coursing. Hier wird eine „echte“ Jagd auf den Hasen im freien Feld simuliert, die vor allen Dingen den orientalischen Windhunden, die in den Ursprungsländern hauptsächlich als Einzeljäger oder Jäger in kleinen Gruppen eingesetzt werden, eindeutig mehr Freude bereitet. Von den Hunden wird eine enorme Aufmerksamkeit verlangt, da sie in dem oft unübersichtlichen Parcours leicht das Objekt aus den Augen verlieren können.

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