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Westfälische Dachsbracke

In den 80er Jahren des 19. Jh. begannen rheinisch-westfälische Brackenjäger mit der Reinzucht eines kleinen, leistungsfähigen Niederlaufhundes. Dieser, die spätere Westfälische oder Sauerländer Dachsbracke wurde im Wesentlichen aus niedrigen...

Details
Züchter mit Welpen

Westfälische Dachsbracke

Ursprungsland
Deutschland
Standardnummer
100
Widerristhöhe
30 bis 38 cm
Verwendung
Laufhund
FCI-Gruppe 6
Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen
Sektion 1.3 Kleine Laufhunde. Mit Arbeitsprüfung.

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Beschreibung: Westfälische Dachsbracke

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD:
Die Westfälische Dachsbracke ist die Niederlaufform der Deutschen Bracke. Sie entspricht in wesentlichen Punkten der hochläufigen Form, wirkt aber kompakter und kräftiger als diese. Die Westfälische Dachsbracke ist ein 30 bis 38 cm hoher, mässig langer, kräftig gebauter Jagdhund mit edlem, mittelgroßem Kopf und gut angesetzter Rute, die bei ruhigem Gang säbelförmig aufwärts oder hängend mit leichtem Bogen an der Spitze getragen wird. Der Gesichtsausdruck ist treu, freundlich, ernst und aufmerksam.
Wesen/Charakter:
Gutes Findevermögen, auch in wildarmen Waldrevieren; ruhiges, sicheres und spurlautes Jagen sowie konzentriertes Arbeiten auf der Schweißfährte. Durch den niedrigen, langgestreckten Körperbau werden Schnelligkeit und Weiträumigkeit der "lauten Jagd" eingeschränkt. Die Dachsbracke ist daher auch für kleinere Reviere geeignet.
Stöbern ("Laute Jagd") auf Hase, Fuchs und Kanin,
Einsatz bei Drück- und Riegeljagden auch auf Rehwild,
Schweißarbeit (Nachsuche von Schalenwild),
Verlorenbringen von Kleinwild

Geschichte: Westfälische Dachsbracke

In den 80er Jahren des 19. Jh. begannen rheinisch-westfälische Brackenjäger mit der Reinzucht eines kleinen, leistungsfähigen Niederlaufhundes. Dieser, die spätere Westfälische oder Sauerländer Dachsbracke wurde im Wesentlichen aus niedrigen Deutschen Bracken und den inzwischen ausgestorbenen Steinbracken gezüchtet. Anlass hierfür war die allgemeine Verkleinerung der Jagdreviere, die ein Brackieren mit hochläufigen Hunden nicht mehr zuließ.
Charakter und Eignung: Anpassungsfähiger und freundlicher Jagdhund mit feiner Nase, großer Spurpassion und Schärfe (kleiner Waldgebrauchshund)

Haarkleid: Westfälische Dachsbracke

Haar:
Am ganzen Körper, auch an der Unterseite desselben, sehr dicht und grob; am Kopf, den Behängen und dem unteren Teil der Läufe kurz; über dem Rücken, am Hals und an der Unterseite der Rute länger.

Farbe:
Rot bis gelb mit schwarzem Sattel oder Mantel und den weissen Brackenabzeichen: Blässe oder Schnippe, weisser Fang mit Halsring, weiße Brust sowie Läufe und Rutenspitze. Unerwünscht sind zweifarbige Hunde sowie Hunde mit schwarz am Kopf. Schokoladenbraun ist fehlerhaft.

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