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Kleiner Münsterländer

Um das Jahr 1870 waren im Münsterland langhaarige Wachtelhunde bekannt, die standen fest vor, hatten eine enorme Spursicherheit und konnten auch apportieren. 1906 suchte der Heidedichter Hermann Löns mit seinen Brüdern die Reste der so genannten...

Kleiner Münsterländer

Ursprungsland
Deutschland
Standardnummer
102
Widerristhöhe
Rüden: 54 cm (+/- 2 cm), Hündinnen: 52 cm (+/- 2 cm)
Verwendung
Vielseitig einsetzbarer Jagdgebrauchshund.
FCI-Gruppe 7
Vorstehhunde
Sektion 1.2 Kontinentale Vorstehhunde. Typ Langhaarig (Epagneul). Mit Arbeitsprüfung.

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Beschreibung: Kleiner Münsterländer

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD:
Der Kleine Münsterländer hat einen mittelgroßen, kräftigen und harmonischen Körperbau, der bei viel Adel und Eleganz ausgeglichene Proportionen hat. Edler Kopf. Bei aufrechter Haltung zeigt er fließende Körperlinien mit flach getragener Rute. Seine Vorderläufe sind gut befedert, die Hinterläufe behost und die Rute zeigt eine ausgeprägte Fahne. Sein glänzendes Haar sollte glatt bis leicht gewellt dicht und nicht zu lang sein. Seine Bewegungen sind harmonisch und raumgreifend.

VERHALTEN/CHARAKTER(WESEN):
Der Kleine Münsterländer ist intelligent und lernfähig, temperamentvoll und ausgeglichen, mit stabilem Wesen; mit aufmerksamer, freundlicher Grundhaltung gegenüber Menschen (familientauglich), guter sozialer Bindung und Orientierungsfähigkeit am Führer (teamfähig), mit passioniertem, ausdauerndem Beutetrieb, vielseitigen Jagdanlagen sowie guter Nervenstärke und Wildschärfe.

Geschichte: Kleiner Münsterländer

Um das Jahr 1870 waren im Münsterland langhaarige Wachtelhunde bekannt, die standen fest vor, hatten eine enorme Spursicherheit und konnten auch apportieren. 1906 suchte der Heidedichter Hermann Löns mit seinen Brüdern die Reste der so genannten "Roten Hannoverschen Heidebracke". Sie nannten sie "Heidewachtel"; Freiherr von Bevervörde-Lohburg und der Hauptlehrer Heitmann aus Burgsteinfurt erzielten zur gleichen Zeit mit ihrer Linienzucht die ersten Erfolge. Der "Dorstener Schlag" trat in den Folgejahren in Westfalen in Erscheinung. Am 17.März 1912 wurde dann der "Verband für kleine Münsterländer Vorstehhunde" gegründet. Der Verband formulierte damals seine Ziele wie folgt: "Der Verein hat den Zweck, Reinheit und Hochzucht des langhaarigen kleinen Vorstehhundes, wie er im Münsterland seit vielen Jahrzehnten gezüchtet wird, zu fördern. Das Fehlen der Rassekennzeichen zu jener Zeit wirkte sich hemmend auf Zucht und Verbandstätigkeit aus". Ab 1921 wurde dann nach dem Rassestandard, den Dr.Dr. Friedrich Jungklaus erstellt hatte, gezüchtet.

Haarkleid: Kleiner Münsterländer

Dicht, mittellang, glatt bis wenig gewellt, fest anliegend, wasserabweisend. Die Umrisse des Körpers dürfen durch zu langes Haarkleid nicht verdeckt werden.

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