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Kaukasischer Schäferhund

Der Kaukasische Owtscharka ist eine alte Hirtenhundrasse. Die Herkunftsregion dieser imposanten Hunde ist der Kaukasus mit seinen angrenzenden Gebieten. Am meisten verbreitet sind sie in Armenien, Aserbaidschan sowie Dagestan. Seit ca. 600 Jahren...

Details
Züchter mit Welpen

Kaukasischer Schäferhund

Ursprungsland
Russland
Standardnummer
328
Widerristhöhe
Rüden: mind. 65 cm, Hündinnen: mind. 62 cm
Verwendung
Herdenhund, Wach- und Schutzhund.
FCI-Gruppe 2
Pinscher und Schnauzer - Molosser - Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
Sektion 2.2 Molosser, Berghunde. Ohne Arbeitsprüfung.

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Beschreibung: Kaukasischer Schäferhund

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD:
Kaukasische Schäferhunde sind über mittelgroße bzw. große Hunde von kräftigem bis grob-kräftigem Körperbau; sie sind von Natur aus scharf und Fremden gegenüber misstrauisch. Diese Besonderheiten, und darüber hinaus ihre Ausdauer, Anspruchslosigkeit und Fähigkeit, sich an die unterschiedlichsten Witterungsbedingungen anzupassen, bieten die Möglichkeit, Kaukasische Schäferhunde in fast allen klimatischen Regionen der Sowjetunion einzusetzen.

Am meisten verbreitet sind die Kaukasischen Schäferhunde in der Grusinischen, der Armenischen und in der Aserbejdshanischen Unionsrepublik, in den Autonomen Republiken von Kabardino-Balkarien, Dagestan und Kalmückien, ferner in den Steppengebieten des Nordkaukasus und in dem Gebiet um Astrachan.

In den Transkaukasischen Bereichen sind die Hunde meist massiver, in den Steppengebieten dagegen leichter, hochbeiniger, oft sogar kurzhaarig. Starker, ausgeglichener, ruhiger Wesenstyp mit gut ausgeprägter Verteidigungsreaktion, die in aktiver Form zum Ausdruck kommt.

VERHALTEN/CHARAKTER(WESEN):
Der Kaukasischer Owtscharka zeichnet sich typischerweise sowohl durch seine Treue der Familie gegenüber, als auch durch Furchtlosigkeit und Unerschrockenheit gegenüber Fremden aus.

Innerhalb der Familie ist der Kaukasischer Owtscharka ausgesprochen anhänglich und sensibel. Unbekannten Personen gegenüber ändert sich dieses Verhalten vor allem bei Bedrohung schlagartig. Da der Kaukasischer Owtscharka über eine angeborene Schärfe verfügt, verhält er sich Fremden gegenüber zurückhaltend und misstrauisch. Dieser angeborene Wach- und Schutzinstinkt kann schnell außer Kontrolle geraten, wenn der Besitzer gezielt den Schutztrieb z.B. auf einem Hundeplatz fördert. Dann kann ein Kaukase eine Gefahr für den Menschen werden.

Da die Kaukasischen Owtscharka im Allgemeinen keine Kläffer, aber aufmerksame Wächter sind, schlagen sie verlässlich an, sobald irgendetwas an Tür oder auf dem Grundstück bemerkt wird. Man sollte diesen Charakterzug akzeptieren, da der Hund unter anderem für diesen Zweck gezüchtet wurde.

Das Grundstück sollte eingezäunt sein, da der Kaukasischer Owtscharka sonst auch angrenzendes Gelände als sein Territorium betrachtet und demzufolge ebenfalls bewacht.

In der Familie ist der Kaukasischer Owtscharka lieb und verfügt über ein angenehmes Wesen. Er ist ein starker, ausgeglichener und ruhiger Hund. Ein Kaukasischer Owtscharka will und sollte Freund und Familienmitglied gleichermaßen sein, was natürlich eine liebevolle, konsequente Erziehung nicht ausschließt, sonder voraussetzt. Dabei sollte aber sein eigenständiges Wesen nie zu sehr eingeschränkt werden.

Der Bewegungsdrang eines Kaukasischer Owtscharka ist im Verhältnis zu anderen "typischen" Gebrauchshunden eher als gering zu betrachten. Seine typische Gangart ist laut Rassebeschreibung im Rassestandard ein kurzer Trab, der bei Beschleunigung in einen etwas plumperen Galopp übergeht. In Verbindung mit der Familie bewegt er sich zwar gern, ist aber z.B. für stundenlanges Fahrradtraining nicht geeignet.

Geschichte: Kaukasischer Schäferhund

Der Kaukasische Owtscharka ist eine alte Hirtenhundrasse. Die Herkunftsregion dieser imposanten Hunde ist der Kaukasus mit seinen angrenzenden Gebieten. Am meisten verbreitet sind sie in Armenien, Aserbaidschan sowie Dagestan.

Seit ca. 600 Jahren existiert diese Hunderasse nachweislich und findet immer mehr Liebhaber. Allerdings schätzt man, dass der Kaukase sehr viel älteren Ursprungs ist.

Die ersten Kaukasen außerhalb Russlands wurden in der ehemaligen DDR und anderen Ostblockländern gehalten. Dort wurden sie als Gebrauchshunde eingesetzt (unter anderem als militärische Wachhunde). Der Bekanntheitsgrad dieser Rasse stieg in den 80er Jahren. Erstmals wurde 1977 in Köln ein Kaukase im damaligen Westdeutschland ausgestellt.
Da sich das ursprüngliche Verbreitungsgebiet weit rund um den Kaukasus erstreckt, finden wir unterschiedliche Typen von Kaukasen über die gesamte ehemalige UdSSR verteilt. Es wurden früher vor allem zwei Gruppen unterschieden: Steppen- und Bergkaukasen.

Steppenkaukasen stellten hochläufige, etwas schmalere, insgesamt leichtere Hunde dar.

Bergkaukasen waren dagegen eher große kräftige Hunde von quadratischer Statur.

Nach dem Rassestandard vom August 1984 existieren keine Unterteilungen mehr. Vielmehr gibt es nun eine Zusammenfassung der im Standard geforderten wichtigsten Merkmale

Haarkleid: Kaukasischer Schäferhund

Das Haar ist schlicht, grob mit stark entwickeltem hellerem Unterhaar. Am Kopf und an den Vorderseiten der Gliedmaßen sind die Haare kürzer und fest anliegend.

Dem Haarkleid nach unterscheidet man 3 Typen:

a) Langhaarig mit verlängertem Deckhaar:
Das lange Haar bildet am Hals eine Art Mähne, am Gesäß gut entwickelte Hosen und die Hinterseiten Läufe sind stark befedert. Langes Haar bedeckt die Rute allseitig, was ihr ein dickes und buschiges Aussehen verleiht.
b) Kurzhaarig:
mit dichtem, verhältnismäßig kurzem Haar, ohne Mähne, Befederung, Hosen und Fahnenrute.
c) Eine Übergangs-Varietät: verlängertes Haar, aber ohne Mähne, befederte Läufe, Hosen und buschige Rute.

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