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Dalmatiner

Die Herkunft des Dalmatiners ist bis heute unklar und lediglich auf Vermutungen gestützt. Abbildungen in altägyptischen Pharaonengräbern, die den Abbildungen auf Gemälden aus dem 16. bis 18.Jahrhundert entsprechen, lassen vermuten, dass der...

Dalmatiner

Ursprungsland
Kroatien
Standardnummer
153
Widerristhöhe
Rüde: 56-62 cm, Hündin: 54-60 cm
Gewicht
Rüde: 27-32 kg; Hündin: 24-29 kg
Verwendung
Gesellschaftshund, Familienhund. Zur Abrichtung für verschiedene Zwecke geeignet.
FCI-Gruppe 6
Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen
Sektion 3 Verwandte Rassen. Ohne Arbeitsprüfung.

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Beschreibung: Dalmatiner

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD:
Der Dalmatiner ist ein gut proportionierter, markant getupfter, kräftiger, muskulöser und lebhafter Hund. Er ist symmetrisch in seinen Umrissen, frei von Grobheiten und Schwerfälligkeiten und als früherer «coach dog» fähig, bei beträchtlicher Geschwindigkeit sehr ausdauernd zu laufen.

VERHALTEN/CHARAKTER(WESEN):
Der Dalmatiner ist ein Laufhund. Im Hause ruhig und im Freien temperamentvoll. Aus diesem Grund benötigt er eine aktive Familie und eine konsequente Erziehung ohne viel Druck. Der Dalmatiner nimmt eine zu harte Erziehung übel, was sich dadurch äussert, dass er dazu neigt, auf stur zu schalten.

Das Rudel (Familie) ist für den Dalmatiner sehr wichtig. Er will immer dabei sein und reagiert sensibel auf Spannungen. Der Dalmatiner eignet sich daher weder für berufstätige Leute oder die Zwingerhaltung.
Der Beschützerinstinkt ohne jegliche Form von Bösartigkeit machte ihn früher zu einem gern gesehenen Wachhund, der ja in der Vergangenheit ausser den Kutschen der damaligen Zeit auch ganze Viehherden beschützt hat. Das damit einhergehende immer noch vorhandene Selbstvertrauen kann jedoch schnell zu einer Fehleinschätzung des Hundes seiner Stellung gegenüber anderen Tieren und Menschen führen.
Von Anfang an muss die Rangordnung innerhalb der Familie klarstehen, auch bei den Kindern, dass der Hund rangniedrigst ist. Vereinzelt kommen immer wieder Dominanzprobleme vor, (nicht geschlechtsabhängig) weil der Dalmatiner sich in der familiären Rangordnung nach oben schiebt, schon allein, weil sich die Familie nicht einig ist, was der Hund darf und was nicht. Der Hund merkt solche Unstimmigkeiten sofort und macht sich seine eigenen Regeln.

Geschichte: Dalmatiner

Die Herkunft des Dalmatiners ist bis heute unklar und lediglich auf Vermutungen gestützt.

Abbildungen in altägyptischen Pharaonengräbern, die den Abbildungen auf Gemälden aus dem 16. bis 18.Jahrhundert entsprechen, lassen vermuten, dass der Dalmatiner ein paar tausend Jahre alt ist. Kirchliche Chroniken aus dem 14.Jahrhundet und aus dem Jahre 1719 lassen ernsthaft darauf schließen, dass der Ursprung des Dalmatiners im östlichen Mittelmeerraum und speziell in der Gegend der dalmatischen Küste liegt. Die frühesten Abbildungen sind Bilder von italienischen Malern aus dem 16.Jahrhundert und ein Fresko in Zaostrog (Dalmatien), das ungefähr um 1710 datiert werden kann.

In einem 1792 veröffentlichten Werk eines Thomas Bewick finden wir die Beschreibung und die Zeichnung eines Dalmatiners. Bewick bezeichnet ihn als «Dalmatian or Coach Dog». Der erste Dalmatiner-Standard wurde im Jahre 1882 von einem Engländer namens Vero Shaw verfasst. Dieser Standard wurde dann im Jahre 1890 in einen offiziellen Standard überführt.

Haarkleid: Dalmatiner

Kurz, hart, dicht, glatt und glänzend.

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