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Berger de Brie (Briard)

Die erste Beschreibung eines französischen Hirtenhundes findet sich 1387 bei Gaston Phoebus Graf de Foix, der einen "Mastin" genannten Bauernhund beschreibt, der als Hirtenhund aber auch zu der Jagd verwendet wurde. 1578 beschreibt Liébaut in "la...

Berger de Brie (Briard)

Ursprungsland
Frankreich
Standardnummer
113
Widerristhöhe
Rüden: 62 cm bis 68 cmHündinnen: 56 cm bis 64 cm
FCI-Gruppe 1
Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)

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Beschreibung: Berger de Brie (Briard)

Der Berger de Brie ist ein rustikaler, gut proportionierter Hund. Nach dem geltenden Tierschutzgesetz werden die Ohren in der BRD nicht kupiert. Als besonderes Kennzeichen hat der Berger de Brie an den Hinterläufen doppelte Afterkrallen, die so nah wie möglich am Boden angesetzt sind. Jede doppelte Afterkralle muß aus zwei knochigen Teilen mit Kralle bestehen.

Charakter/Wesen:
Die strapaziöse Arbeit des Schafehütens der ursprünglichen Aufgabe des Berger de Brie erforderte einen aufmerksamen, sehr wendigen und ausdauernden Hund. Diese Hütehundeigenschaften und sein Sinn für die selbständige Erledigung einer Aufgabe konnten bis heute erhalten werden.

Seine Anpassungsfähigkeit und seine Geduld mit Kindern favorisieren ihn heute zum Familien-und Begleithund in unserer hektischen Umwelt. Statt Schafen hütet er nun mit Begeisterung seine Familie. Gut zu beobachten ist dies bei gemeinsamen Spaziergängen: Tanzt eines seiner Schäfchen aus der Reihe, so wird er unruhig und versucht, es mit sanfter Gewalt wieder hinein zu stupsen.

Der Berger de Brie ist ein idealer und treuer Familienhund und darf auf keinen Fall im Zwinger gehalten werden. Der dauernde Kontakt mit seiner Familie ist für ihn das wichtigste. Der Berger de Brie will dabeisein. Deshalb wird er sich immer einen Platz aussuchen, an dem er mitten im Geschehen ist.

Der Berger de Brie behandelt Kinder stets als Kinder und es ist immer wieder überraschend, wie sanft und vorsichtig dieses Temperamentsbündel mit ihnen umzugehen weiß. Dennoch läßt man und dies gilt für alle Rassen! Kleinkinder und Hunde niemals unbeaufsichtigt.

Fremden gegenüber verhält sich der Berger de Brie zurückhaltend, ist aber nicht unfreundlich; er will nur selbst den ersten Schritt tun.

Geschichte: Berger de Brie (Briard)

Die erste Beschreibung eines französischen Hirtenhundes findet sich 1387 bei Gaston Phoebus Graf de Foix, der einen "Mastin" genannten Bauernhund beschreibt, der als Hirtenhund aber auch zu der Jagd verwendet wurde.
1578 beschreibt Liébaut in "la Maison rustique" einen ähnlichen Hund und im Jahre 1785 liest man in Buffons 36 - bändigem Werk von einem "Chien de Brie" der langhaarig und meist schwarz war und zur Bewachung der Herden eingesetzt wurde.

1809 wird von Abt Rozier die Beschreibung des Chien Berger von Buffon in seinem Werk etwas ergänzt und der Hund als "Chien de Brie" bezeichnet.
1896 beginnt der Briard offiziell als Rasse zu existieren, ein Jahr später wird der erste Standard veröffentlich.

Haarkleid: Berger de Brie (Briard)

HAARKLEID:
gedreht, lang, trocken (Ziegenhaar), mit leichter Unterwolle.

FARBE:
alle einheitlichen Farben, mit Ausnahme der unterstehend aufgeführten, sind zugelassen. Die dunklen Farben sind vorzuziehen. Nicht als Zweifarbigkeit anzusehen ist ein leicht hellerer Farbton an den Haarspitzen, dies ist nichts anderes als ein Beginn der Depigmentierung. Eine solche Farbe muß, nur ein wenig heller, im selben Farbton sein (dunkles Fauve auf hellem Fauve, dunkles Schwarz auf ausgewaschenem Schwarz, dunkles Grau auf hellem Grau etc.). Das Fauve muß warm und einheitlich sein, weder hell, noch ausgewaschen.

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