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Amerikanischer Akita

Der Beginn der Geschichte des Amerikanischen Akitas deckt sich mit der Geschichte des japanischen Akitas. Seit 1603 wurden in der Akita Region "Akita Matagis" (mittelgrosse Hunde zur Bärenjagd) zu Hundekämpfen verwendet. Von 1868 an wurden Akita...

Amerikanischer Akita

Ursprungsland
Japan
Standardnummer
344
Widerristhöhe
Rüden: 66-71 cm, Hündinnen: 61-66 cm
Verwendung
Begleithund
FCI-Gruppe 5
Spitze und Hunde vom Urtyp
Sektion 5: Asiatische Spitze und verwandte Rassen. Ohne Arbeitsprüfung.

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Beschreibung: Amerikanischer Akita

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD:
Großer, kräftiger, harmonisch gebauter Hund, mit viel Substanz und von schwerem Knochenbau. Der breite Kopf in Form eines stumpfen Dreiecks, der tiefe Fang, die eher kleinen Augen und die Stehohren, welche die Oberlinie des Halses fast verlängernd nach vorne geneigt getragen werden, sind charakteristisch für die Rasse.

VERHALTEN/CHARAKTER(WESEN):
Freundlich, aufmerksam, aufnahmefähig, folgsam und mutig.

Geschichte: Amerikanischer Akita

Der Beginn der Geschichte des Amerikanischen Akitas deckt sich mit der Geschichte des japanischen Akitas. Seit 1603 wurden in der Akita Region "Akita Matagis" (mittelgrosse Hunde zur Bärenjagd) zu Hundekämpfen verwendet. Von 1868 an wurden Akita Matagis mit dem Tosa und mit Mastiffs gekreuzt. Infolgedessen nahm die Rasse an Grösse zu, aber charakteristische Züge, die zum Spitz-Typ gehören, gingen verloren.

Im Jahre 1908 wurden die Hundekämpfe verboten. Aber die Rasse überlebte dennoch, gedieh und entwickelte sich zu einer großgewachsenen japanischen Rasse. Neun vorzügliche Exemplare dieser Rasse wurden dann im Jahre 1931 zu "Denkmälern der Natur" erklärt.

Während des Zweiten Weltkrieges (1939-1945) war es üblich, Hundsfelle zur Hersellung von Militärkleidern zu verwenden. Die Polizei ordnete die Festnahme und Beschlagnahme aller Hunde außer den deutschen Schäferhunden, welche für militärische Zwecke vorbehalten waren. Verschiedene Liebhaber versuchten jedoch, das Gesetz zu umgehen, indem sie ihre Hunde mit deutschen Schäfern kreuzten.

Als der Zweite Weltkrieg zu Ende war, hatten die Akitas drastisch an Zahl abgenommen, und es existierten drei verschieden Typen unter ihnen:

1) Matagi Akitas,
2) Akitas für Hundekämpfe und
3) Schäferhund-Akitas.

Dies war eine stark verworrenen Situation für die Rasse.
Während des Wiederaufbaus der reinen Rasse nach dem Krieg, hatte Kongo-go, ein Hund aus der Blutlinie Dewa, vorübergehend einen ungeheuren Popularitätserfolg. Zahlreiche Akitas aus der Dewa Blutlinie, welche in ihrem Erscheinungsbild die Eigenheiten von Mastiffs und deutschen Schäferhunden erkennen ließen, wurden durch Militärpersonen in die Vereinigten Staaten mit nach Hause genommen. Die Akitas der Dewa Blutlinie, intelligent und an verschiedene Lebensbedingungen anpassungsfähig, faszinierten die Züchter in den USA, und die Zahl der Hunde und der Züchter dieser Hundelinie nahm parallel zu ihrer Beliebtheit zu.

Der Amerikanische Club für Akitas wurde 1956 gegründet und der Amerikanische Kennel-Club (AKC) anerkannte die Rasse im Oktober 1972 (Eintragung in das Zuchtbuch und Zulassung zu den Ausstellungen). Leider hatten damals der Japanische Kennel Club (JKC) und der AKC keine Vereinbarung zur gegenseitigen Anerkennung ihrer Abstammungsurkunden, sodass die Einführung neuer japanischer Blutlinien in die USA nicht möglich war. Deshalb entwickelten sich die Akitas in den Vereinigten Staaten wesentlich anders als im Ursprungsland Japan. So entstand in den USA ein eigener Schlag mit seit 1955 unveränderten charakteristischen, typischen Merkmalen. Diese Entwicklung unterscheidet sich scharf von den Verhältnissen in Japan, wo die Akitas mit Matagi Akitas gekreuzt wurden, um die ursprüngliche reine Rasse wieder aufzubauen.

Haarkleid: Amerikanischer Akita

HAAR:
Stockhaar. Die Unterwolle des Amerikanischen Akitas ist dick, weich, dicht und kürzer als das Deckhaar. Das Deckhaar ist gerade, harsch/steif und etwas vom Körper abstehend. Am Kopf, unten an den Läufen und an den Ohren ist das Haar kurz. Die Länge des Haares am Widerrist und an der Kruppe beträgt ungefähr 5 cm und ist damit etwas länger als am übrigen Körper, außer an der Rute, wo das Haar am längsten und üppigsten ist.

FARBE:
Alle Farben wie rot, falbfarben, weiß usw. sind zulässig, inklusive gestromt und gescheckt. Die Farben sind glänzend und klar, die Abzeichen sind harmonisch verteilt, mit oder ohne Maske oder Blesse. Einfarbig weiße Hunde haben keine Maske. Die gescheckten Amerikanischen Akitas weisen auf weißem Grund große, regelmässig angeordnete Flecken auf, die den Kopf und mehr als einen Drittel des Körpers bedecken. Die Unterwolle kann andersfarbig sein als das Deckhaar.

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