11.04.2010, 10:00 – 17:00 Uhr
Ort: Dortmund, Kongresszentrum Westfalenhallen
Etwa jeder dritte Patient in einer tierärztlichen Praxis leidet unter Hautproblemen.
Dazu gehören Erkrankungen der Haut und ihrer Anhangsgebilde
wie Haarkleid und Krallen sowie solche der Ohren und der
Analbeutel. Der Kurs geht im Dialog mit den Teilnehmern darauf ein,
auf was es bei einer gesunden Haut und schönem Haarkleid ankommt,
und wie man sich am besten verhält, wenn eine Hauterkrankung diagnostiziert und behandelt werden muss. Dabei werden die Vorbeuge, die
Rassenneigung zu bestimmten Erkrankungen, die Ernährung, der Zusammenhang mit anderen Erkrankungen und die Eigenbehandlung mit
Hauttherapeutika einschließlich medizinischer Shampoos besprochen
und diskutiert. Die Schwerpunktthemen des Kurses sind:
Ein Diskurs über Bakterien auf der Haut, Malassezien, Allergene aus
der Umgebung und im Futter, wenn Parasiten in der Diagnose ausgeschlossen
werden konnten.
Erkrankungen der Schilddrüse, der Nebenniere sowie der Gonaden (Eierstöcke und Hoden) sind die häufigsten
Störungen, die zu hormonellen Haut- und Haarproblemen führen.
Noch immer ist eine Erkrankung
an Demodikose gefürchtet. Dabei gibt es mehr als nur eine Form der
Demodikose und auch mehr als nur eine Demodexmilbenart, welche
diese Erkrankungen hervorrufen.
Über Haut und Haarkleid beim Hund
Allzu schnell wird häufig die Diagnose
„der Hund leidet an einer Allergie“ gestellt. Dabei sind auch bei gesunden
Hunden Allergietests im Blut häufig positiv. Was ist also richtig?
Sind die üblichen Tests nutzlos?
Viele Erkrankungen des Ohres können vermieden werden,
wenn man weiß, auf was es ankommt. Bei chronischen Erkrankungen
ist die Computertomografie häufig unerlässlich zur Diagnose. Einige Beispiele geben hierzu besonders nützliche Tipps.
Der Kurs vermittelt Erfahrungen, Wissen und handfeste Hinweise. Kontroverse Betrachtungsweisen werden dabei nicht gescheut. Er wird informativ und spannend. Versprochen!
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| Dr. Dr. h.c. Hans-Joachim Koch |
Dr. Stefanie Peters |