FCI Dog Dance World Championship

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108 Starter tanzen um den WM-Titel

Mit diesem Rekord-Meldeergebnis hätte niemand gerechnet: Inklusive der Reserve-Teams reisen 120 Starter zur FCI Dog Dance Weltmeisterschaft nach Leipzig an. Das verspricht ein spannender Wettkampf zu werden.

Ob es der Zwergschnauzer schafft? Oder macht der Mudi das Rennen? Vielleicht aber auch der Rottweiler, das Kooikerhondje, der Papillon oder der Nova Scotia Duck Tolling Retriever. Wer letztendlich die Richter überzeugt, ist schwer zu sagen. Denn Könner sind sie alle, die Heelworker und Freestyler aus ganz Europa.

Heelwork? Freestyle? Das sind zwei Klassen des Dog Dance mit ganz unterschiedlicher Ausführung und Bewertung. Während es bei Heelwork to Music um die überzeugende Umsetzung vorgeschriebener Elemente wie bestimmte Figuren oder Sprünge geht, steht beim Freestyle die tänzerische Ausdruckskraft von Hund und Mensch verstärkt im Fokus. Dennoch gelten bei beiden Disziplinen klare Regeln, die sich aus dem - seit dem 20. Juni dieses Jahres geltenden Reglements - der Fédération Cynologique Internationale (FCI), der weltweit größten kynologischen Organisation, ergeben. Vergleichbar ist das Ganze in etwa mit dem Eiskunstlauf, der auch Pflicht und Kür im Reglement vorsieht.

Die Teilnehmer der FCI Dog Dance Weltmeisterschaft reisen aus Skandinavien, Tschechien, der Slowakei und vielen weiteren europäischen Ländern an. Jede Nation kann jeweils vier Starter für jede Sparte melden. Diese haben sich zuvor national qualifiziert. Als Auftakt steht am Mittwoch, 8. November, für alle ein Training an. Am Donnerstag, 9. November, geht es in Halle 2, von 7.30 bis circa 15 Uhr, um Heelwork to Music. Am Freitag, 10. November, folgt – ebenfalls von 7.30 bis circa 15 Uhr – der Freestyle Wettbewerb. Jeweils zehn Teilnehmer qualifizieren sich hierbei für das Finale am Samstag.

Wer die stolzen Finalisten sein werden, entscheidet ein dreiköpfiges Richter-Team: Sonja Scheurer (Deutschland), Esther Niemejer (Niederlande) und Heather Smith (Groß-Britannien). Chefstewart ist die erfahrene Dog Dancerin Carmen Schmid.

Und dann steigt die Spannung: Am Samstag, 11. November, starten jeweils zehn Finalisten in beiden Disziplinen – mit neuen Choreografien. Abgesehen von den Einzelwertungen aus denen ein Weltmeister, ein Vize-Weltmeister und ein dritter Platz hervorgehen, erfolgt eine Nationenwertung, die sich aus der Addition der Einzelergebnisse jeder Nation ergibt. Folglich feiert Leipzig im Rahmen der World Dog Show & German Winner Show auch Dog Dance Mannschafts-Weltmeister, Mannschafts-Vize-Weltmeister und eine Mannschaft auf Platz 3 der Weltrangliste. Jeder Richter bewertet die Teilnehmer zuerst für sich alleine, danach folgt eine beratende Bewertungszeit, in der sich alle drei Richter miteinander besprechen. Eine Siegerehrung und Platzierung finden an jedem Wettkampftag statt.

Die Hauptsiegerehrung erfolgt direkt im Anschluss an das Finale im Ehrenring in Halle 1.

Ob dann der Entlebucher, der Puli, der Pudel, der Golden Retriever, der Havaneser, der Westhighland White Terrier oder der Deutsche Jagdterrier unter den 20 Finalisten-Hunden sein wird oder sogar den Weltmeistertitel im Einzelwettbewerb erringt, weiß zurzeit niemand einzuschätzen. Die Rassenvielfalt ist jedenfalls überwältigend und hoch motiviert sind sie alle. Es bleibt spannend - bis zur letzten Sekunde.

Die World Dog Show & German Winner Show versammelt vom 8. bis 12. November Hundefreunde, Züchter und Aussteller in den Leipziger Messehallen. 85.000 Quadratmeter Fläche stehen für die größte Hundeausstellung der Welt zur Verfügung. Für Besucher sind die Messehallen täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet.

Online Tickets: www.wds2017.de

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