Kind & Hund

Kinder und Hunde passen sehr gut zusammen. Wenn man sie zusammenbringt, sorgt das für Spaß und Freude. Aber das richtige Verhalten im Umgang mit dem Hund will gelernt sein. Damit sie beste Freunde werden können.

Spielgefährten

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Kinder lernen viel durch den Umgang mit Hunden: Sie lernen ein anderes Lebewesen zu verstehen und zu respektieren. Sie lernen, wie ein Hund auf ihre Sprache und ihr Verhalten reagiert. Sie überdenken ihr Verhalten und erkennen, wie wichtig Ehrlichkeit und Verlässlichkeit für den Umgang miteinander sind. Sie lernen vor allem, was es bedeutet, Verantwortung für ein anderes Lebewesen zu haben.

Dafür ist es jedoch sehr wichtig, dass Kinder das richtige Verhalten im Umgang mit dem Hund lernen. Damit sich Kind und Hund gegenseitig verstehen und echte Freunde werden können. Der VDH hat daher die Broschüre „12 Regeln für den Umgang mit Hunden“ und das Brettspiel „Wir gehören zusammen“ herausgegeben. Außerdem bietet er Hundebesuchsdienste im Rahmen der Aktion „Helfer auf vier Pfoten” an.

12 Regeln im Umgang mit Hunden

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Für Kinder spielen Hunde eine ganz besondere Rolle: Im Umgang mit ihnen lernen sie z.B. Verantwortung, Fürsorge, Freundschaft und Rücksichtnahme. Aber das richtige Verhalten im Umgang mit dem Hund will gelernt sein. Der VDH hat dazu die Broschüre „12 Regeln für den Umgang mit Hunden“ und das Brettspiel „Wir gehören zusammen“ herausgegeben.

Das 32-seitige Übungsheft im DIN-A-5-Format vermittelt nicht nur Wissen, sondern lädt mit vielfältigen Aufgaben zur Reflexion ein. Es richtet sich an Kinder ab 8 Jahren. Von jüngeren Kindern kann das Heft mit Hilfe eines Erwachsenen bearbeitet werden. In der Broschüre ist jede Regel farbig illustriert. Um die Selbsttätigkeit der Kinder zu fördern, gibt es pro Regel eine Aufgabe. Die Methoden umfassen z.B. Beschreiben, Zeichnen, Verbinden, Ankreuzen und die Anleitung zu kleinen Rollenspielen mit einem Partner. Sie regen zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Wissen und ihrem Gefühl an und bieten gute Gesprächsanlässe in der Gruppe. Zur Selbsttätigkeit gehört Selbstkontrolle – am Ende des Übungsheftes können die Kinder deshalb das Erlernte in einem großen Hunde-Quiz testen!

Beim Brettspiel "Wir gehören zusammen" geht es ebenfalls um richtiges und falsches Verhalten im Umgang mit großen und kleinen Hunden. Spielend erfahren die Kinder, was beim Kontakt mit Hunden wichtig ist. Auf 12 Karten sind typische Situationen dargestellt, in die man mit Hunden geraten kann. Zu jeder dieser Situationskarten gibt es Spielkarten mit richtigen und falschen Reaktionen.

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Die Broschüre und das Brettspiel können beim VDH unter Shop bestellt werden.

Das Lehrerbegleitmaterial enthält einen Vorschlag für eine Unterrichtseinheit rund um die „12 Regeln für den Umgang mit Hunden“. Umfassendes Hintergrundwissen, ein Postermotiv sowie eine Kopiervorlage sind beigefügt. Die Einheit kann ca. 2 bis 6 Unterrichtsstunden umfassen – je nachdem, ob die Kinder das Übungsheft vollständig bearbeiten oder nur Teile daraus.

Kinder und Hunde sind die besten Freunde - solange man gewisse Regeln beachtet. Moderator Metty Krings, der mit seinem Li-La-Laune-Bär zwölf Jahre unzählige Kinderherzen erobert hat, stellt in diesem Video auf überaus unterhaltsame Weise die Zwölf Goldenen Regeln im Umgang mit Hunden vor.

Weitere Informationen

Helfer auf vier Pfoten

 

Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) und der Deutsche Verband der Gebrauchshundsportvereine (DVG) haben das Konzept der Aktion „Helfer auf vier Pfoten” übernommen und organisieren bundesweit Hundebesuchsdienste in Kindereinrichtungen und Schulen. Geprüfte Hunde und geschulte Hundebesitzer gehen zu den Kindern und lassen sie spielerisch erfahren, wie sich ein Hund verhält, warum das so ist und wie sich Kinder am besten im Umgang mit Hunden verhalten.

Im Rahmen der Aktion „Helfer auf vier Pfoten“ werden besonders qualifizierte Hundebesuchsdienste gefördert. Die Sicherheit steht dabei an erster Stelle. Alle Hundehalter werden gründlich geschult, sind lebenserfahren und kennen ihre Tiere genau. Ihre Hunde sind gesund, gehorsam, friedlich und verspielt, so dass sie die Rasselbande um sich herum nicht nur ertragen, sondern sogar genießen. Schulen oder Kindergärten können ein Hundebesuchsprogramm für vier Wochen oder auch für ein ganzes Jahr buchen. Einmal wöchentlich kommen dann Hundehalter und Hund für eine Stunde zu Besuch. Der genaue Ablauf der Schulklassenbesuche hängt von den Lernzielen und dem Alter der Kinder ab. 4-Pfoten-Lehrer und -Erzieher können die „Hundestunde“ gemeinsam mit den Hundehaltern auch individuell gestalten.

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