- 03.10.2010, 10:00 – 13:00 Uhr
Ort: Dortmund, Kongresszentrum Westfalenhallen
Themen:
In der Kursveranstaltung „DNA-Tests in der Kynologie“ werden im Zusammenhang
mit ausgewählten Beispielen aus der menschlichen Erblehre
zentrale Fragen der Genetik beim Hund behandelt.
Dazu erhalten die Teilnehmer zu Beginn eine theoretische Einführung
in die Prinzipien der Molekulargenetik und Erläuterungen zu den molekulargenetischen
Techniken. Dann werden spezielle krankheitsverursachende
Erbsprünge (Mutationen) vorgestellt. Deren Untersuchung
(DNA-Tests) erlaubt die Abklärung von verschiedenen genetischen Veranlagungen,
also zumeist monogen bedingten Merkmalen. Eine Vielzahl
von DNA-Tests ist bereits für verschiedene Erkrankungen und die unterschiedlichsten
Rassen verfügbar. Wie lang und wie arbeitsintensiv der
Weg zu neuen DNA-Tests für die jeweilige Rasse ist, werden einige der
Fragen sein, die es zu beantworten gilt.
Am Beispiel der Progressiven Retina Atrophie (PRA) des Hundes werden
die Unterschiede zwischen direkten und indirekten DNA-Tests
und die damit verbundenen Vorteile solcher Tests insbesondere für die
Zucht dargestellt. Außerdem soll verdeutlicht werden, welche Möglichkeiten
DNA-Tests anhand von sogenannten DNAProfilen (genetische
Fingerabdrücke) für Abstammungs- und Verwandtschaftsfragen sowie
zukünftig vielleicht auch für die Vererbung von Verhaltensmerkmalen
bieten. Hierbei spielen mehrere bis viele Gene sowie auch Umwelteinflüsse
zusammen eine entscheidende Rolle.
Wir hoffen, dass wir Ihnen in der Veranstaltung grundsätzliche Einblicke in
die moderne Genetik vermitteln können, die Ihnen auch bei Ihren Zuchtstrategien
gegebenenfalls theoretisch und praktisch nützlich sein können.
Teilnehmerkreis:
- Zuchtleiter
- Zuchtwarte und Anwärter
- Zuchtrichter und Anwärter
- Züchter
- Interessierte
Referenten:
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| Prof. Dr. Jörg Epplen |
Regina Kropatsch |
- Teilnehmerzahl: max. 80 Personen
- Veranstaltungsart: Vortrag, Fragen
- Teilnahmegebühr: 30 €
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