- 02.10.2010, 10:00 – 17:00 Uhr
Ort: Dortmund, Kongresszentrum Westfalenhallen
Themen:
Der Kurs beginntmit der Vermittlung genetischer Grundkenntnisse, die
es dannmöglich machen, Fragen zu klären, die sich jeder Züchter und
Zuchtinteressierten schon immer mal gestellt hat, nämlich
- wie werden eigentlich Merkmale von einer Generation zur anderen
weitergegeben
- warum ist es so schwierig, Zuchtergebnisse vorauszusagen,
- wie kommt es, dass auf die Gesamtheit bezogen, Rüden und
Hündinnen immer in nahezu gleicher Anzahl geboren werden und
weshalb ist die Ausprägung mancher Krankheiten bei beiden Geschlechtern
unterschiedlich,
- wie entstehen rassespezifische Defekte und weshalb gibt es andererseits auch solche, die für spezifische Gruppen wie etwa die Riesen, die Chondrodystrophen usw. charakteristisch sind?
Der Nutzen und die Gefahren der Inzucht und die Gründe hierfür werden
aufgezeigt und die Frage bearbeitet, ob die Heterosiszucht in der
Hundezucht zum Mittel der Wahl werden könnte oder ob es Wege gibt,
eine zu starke Inzucht früh genug zu erkennen und deren negative
Folgen zu vermeiden.
Schließlich werden wir uns mit den Methoden einer zeitgemäßen Hundezucht
befassen, wie etwa Selektionsmaßnahmen, der konservativen
Zuchtwertschätzung, der Möglichkeit einer genomischen Zuchtwertschätzung
und Gentests, wobei die beiden letzteren Punkte nur bezüglich
ihrer züchterischen Vorteile angesprochen werden, denn hierfür
sind eigene Veranstaltungen vorgesehen.Kurz und gut, es könnte ein
spannender Tag werden!
Teilnehmerkreis:
- Zuchtleiter
- Zuchtwarte und Zuchtwart-Anwärter
- Zuchtrichter und Zuchtrichter-Anwärter
- Züchter
- Interessierte
Referent:
Dr. Helga Eichelberg
- Teilnehmerzahl: max. 80 Personen
- Veranstaltungsart: Vorträge, Fragen
- Teilnahmegebühr: 50 €
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